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| 18:58 Uhr

Petition ans Schulamt
Junge Spremberger starten Petition für Vierzügigkeit

Spremberg. Kommunalpolitiker erwarten von Schulamt und Bildungsministerium Umdenken im Strukturwandel. Von Annett Igel-Allzeit

Unter dem Motto „Volle Kraft in die Zukunft“ hat die Spremberger Wählergruppe „Die nächste Generation“ am Mittwoch eine Petition an das Staatliche Schulamt Cottbus gestartet. „Wir bitten das Schulamt darum, unsere beiden weiterführenden Schulen in Spremberg dauerhaft als vierzügige Schule auszurichten“, so Benny Stobinski über den Grund der Unterschriftensammlung. Die besten räumlichen und inhaltlichen Bedingungen werden die Träger der Berufsorientierenden Oberschule (BOS) und des Erwin-Strittmatter-Gymnaiums sichern, so Benny Stobinski. „Die personelle Ausstattung und die Kapazität aber liegen im Verantwortungsbereich des Staatlichen Schulamtes in Cottbus.“ Dort müsse umgedacht werden und sich gemeinsam mit der Region für die besten Bedingungen zur Umsetzung des Strukturwandels eingesetzt werden.

In der Hauptausschusssitzung am Montag wurde das Problem mit den weiterführenden Schulen in Spremberg nahezu allumfassend diskutiert. Vom dringenden Erweiterungs- beziehungsweise Neubau für die Berufsorientierende Oberschule, der auf der Tagesordnung stand, ging es schnell zu den Sorgen der Eltern und Lehrer des Gymnasiums, die erfahren hatten, dass die siebten Klassen im Schuljahr 2019/2020 nur dreizügig laufen sollen, bis zum Lehrermangel und zur fehlenden Lehrerausbildung im Süden Brandenburgs. Quer durch die Fraktionen hindurch wird befürchtet, dass nicht mehr alle Spremberger Kinder und Jugendlichen, die in Spremberg zur Schule gehen wollen, das auch können.

Gerade weil die Schülerzahlen fürs Schuljahr 2019/2020 laut Schulamt noch nicht ganz feststehen, war es der jungen Wählergruppe um Stobinski wichtig, die Petition jetzt zu starten. Bis zum 9. Juli sollen Unterschriften gesammelt werden.