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| 13:55 Uhr

Denksport
Jüngster Spieler heimste zwei Pokale ein

13 Schüler spielten voller Konzentration um den Sieg in ihrer Altersklasse.
13 Schüler spielten voller Konzentration um den Sieg in ihrer Altersklasse. FOTO: Arlt Martina
Spremberg. 13 Schüler nahmen am Samstag am zehnten Schachturnier in der ASF-Grundschule teil.

Schach ist ein beliebtes Brettspiel und Denksport Nummer eins. Am vergangenen Samstag fand nun bereits das zehnte Schachturnier der Erst- bis Sechstklässler in der ASF-Grundschule „Lausitzer Haus des Lernens“ Spremberg statt. 13 Grundschüler gaben ihr Bestes und spielten um den Pokal der Bürgermeisterin der Stadt Spremberg.

Die Schüler kamen aus dem Strittmatter-Gymnasium, Haus des Lernens, der evangelischen Grundschule Groß Kölzig, Heidegrundschule Sellessen und der Astrid-Lindgren-GS Spremberg. Einige Schachfreunde gehören AG´s in den Schulen an, aber auch private Teilnehmer konnten sich dem Wettbewerb stellen. Zu den Betreuern der AG´s in den Schulen gehören Bärbel Neumann, Frank Riemer, Herbert Fiebiger und Andreas Feher. Thomas Rätze hatte nun bereits zum dritten Mal die Turnier- und Organisationsleitung inne. Er selbst beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit dieser Sportart. „Schach ist ein Spiel, das ohne Würfel gespielt wird.“

Nach einem mehrstündigen Turnier dieses herausfordernden Denksports stand fest: Zwei Pokale gingen an den siebenjährigen Wendelin Böhm von der Heidegrundschule Sellessen. Einmal als jüngster Teilnehmer und zum Zweiten als Bester des Turniers in der Altersklasse 1 und 2. In den Klassen 3 und 4 hatte Paul Gustav Eis von der Heidegrundschule Sellessen die Nase vorn. Bei den Fünft- und Sechstklässlern siegte Paul Kanter vom Erwin-Strittmatter-Gymnasium.

„Das Schach spielen erhöht die Konzentrationsfähigkeit, fördert das logische strategische Denken. Jeder Schachspieler ist für sein Spiel selbst verantwortlich. Dabei lernt man auch siegen und verlieren“, sagt Thomas Rätze. Frank Riemer leitet seit einem Jahr auch eine Schach-AG in er BOS: „Ich würde mich freuen, wenn wir vielleicht auch einmal gegen ältere Schachfreunde antreten könnten, dass unsere Schüler auch einmal einen Gegner haben. Sollten sich Interessenten aus dem Schachsport finden, gern auch Senioren, können sie sich gern in der BOS zu einem Turnier melden“, so Frank Riemer. 

Am Samstag nun spielte Jeder gegen Jeden und das alles nach Zeit. Auch der Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus-Peter Schulze spendierte einen Pokal. Bürgermeisterin Christine Herntier übergab an die Besten die Siegertrophäen.

Turnierleiter Thomas Rätze war des Lobes voll über die gute Organisation dieses Schachvormittages. Zu den „fleißigen Bienchen“ gehörten die AG-Betreuer, ASF-Mitarbeiter wie Daniela Schneider, Eltern und viele ehrenamtliche Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

(mat)