ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 13:45 Uhr

Feuerwehr Spremberg
Sprembergs Feuerwehr wird stärker

 Steve Dörry (r.) aus Hornow wurde neu in den operativen Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Spremberg aufgenommen. Alles Gute für seine Einsätze wünschten Vize-Bürgermeister Frank Kulik (2. v. r.), Stadtwehrführer Frank Balkow (l.) und Ehren-Kreisbrandmeister Wolfhard Kätzmer (2. v. l.).
Steve Dörry (r.) aus Hornow wurde neu in den operativen Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Spremberg aufgenommen. Alles Gute für seine Einsätze wünschten Vize-Bürgermeister Frank Kulik (2. v. r.), Stadtwehrführer Frank Balkow (l.) und Ehren-Kreisbrandmeister Wolfhard Kätzmer (2. v. l.). FOTO: LR / Annett Igel-Allzeit
Spremberg. Die Einsatzzahlen der Feuerwehr in Spremberg bleiben hoch. Stadtwehrführer Frank Balkow freut sich deshalb über mehr Aktive. Von Annett Igel-Allzeit

Während die Dienstjubiläen der Feuerwehrleute immer schon deutlich vor Weihnachten geehrt werden, sind die Beförderungen erst Thema der Jahreshauptversammlung im Januar. Die Freiwillige Feuerwehr Spremberg hatte zu diesem Zweck zum Jahresbeginn 2019 eine ganze Reihe „Lauermann-Liköre“ hübsch einwickeln lassen und Urkunden schreiben müssen. Auch eine Medaille gab es am Freitagabend im Saal des Feuerwehrgerätehauses an der Karl-Marx-Straße zu bestaunen.

Stadtwehrführer Frank Balkow ist derzeit stolz auf 179 aktive Kameraden der Freiwliigen Feuerwehr Spremberg. Und es werden bald noch mehr: „27 Kameraden schließen demnächst ihre Grundqualifiktion mit Teil 2 der Truppmannausbildung ab.Somit können wir ab März mit einer Gesamtstärke von 206 aktiven und ausgebildten Einsatzkräften rechen“, sagt Frank Balkow.

15 Kameraden lassen den Dienst gerade ruhen, weil sie zum Beispiel beruflich stärker eingespannt oder als junge Eltern gefordert sind. Auch in der Führungsstruktur gab es deshalb im Vorjahr mehrere Veränderungen. „So legte Marcus Wiehmann seine Position als Ortswehrführer in Schwarze Pumpe nieder. Zum Glück war sein Stellvertreter Bernd Runneck bereit, die herausfordernde Aufgabe zu übernehmen“, so der Stadtwehrführer. Als neuer Stellvertreter in Schwarze Pumpe rückte Toni Petzer aus dem Mannschaftskader auf. Zwölfeinhalb Jahre hatte Marcus Wiehmann die Pumpsche Truppe geleitet.

In der Ortswehr Stadtkern hatten sich gleich vier Führungsmitglieder entschlossen, einen Schritt ruhiger zu treten. Frank Balkow bedauert, dass man drei von ihnen auch nur noch selten im Ausbildungs- und Einsatzdienst sieht. Führungsspitze im Stadtkern ist nun mit Peter Bode ein Urgestein der Spremberger Feuerwehr. Ihn unterstützen seit November Martin Bode als Zugführer 1 und Alexander Nicko als Zugführer 2. Alexander Nicko war deshalb zwei Wochen in der Landesfeuerwehrschule Eisenhüttenstadt. Pünktlich zur Jahreshauptversammlung hat er die Gruppenführerprüfung mit Bravour bestanden. Auch Sebastian Koschate, Ortswehrführer in Schönheide, Christian Müller, Ortswehrführer in Lieskau, und Lars Wuschech, Ortswehrführer in Wadelsdorf, haben den Lehrgang zum Gruppenwehrführer geschafft.

Bei den Jugendwarten gab ebenfalls es Veränderungen. So hatte Torsten Schneider zum Jahreswechsel 2018 seine Aufgaben als Jugendwart Anja Schweigel-Wiehmann übergeben. „Sie ist ist sehr beliebt bei unseren Kindern und Jugendlichen. Deshalb denke ich, dass sie die neue Verantwortung in Schwarze Pumpe meistern wird“, so Frank Balkow. Robin Rietz hat die Jugendfeuerwehr des Stadtkerns übernommen. Marco Tittler kümmert sich um die Jugendfeuerwehr in Hornow.

Wie wichtig dem Stadtwehrführer die Jugendarbeit ist, betonte er am Freitagabend mehrfach. „Die Kinder und Jugendlichen sind unsere Zukunft.“ Und dass sie in der Zukunft gebraucht werden, zeige die steigende Entwicklung der Einsatzzahlen Nachdem im Jahr 2017 mit 229 Einsätzen ein neuer Rekord aufgestellt worden war, hatte die Freiwillige Feuerwehr 2018 nur einen einzigen Einsatz weniger: „228 Einsätze – obwohl uns die Stadt und ihr Betriebshof im Vorjahr entlastet haben. Der Betriebshof hat acht Ölspurbeseitigungen übernommen und die Verwaltung 26 Tür-Not-Öffnungen erledigt. Ohne diese Entlastung hätten wir wieder einen Rekord bei den Einsatzzahlen verkünden müssen“, so Frank Balkow.

Zum Brandmeister befördert wurden Robert Dobbermann (Weskow), Marco Tittler, Martin Wonneberger (Türkendorf) und Peter Runneck (Schwarze Pumpe). Als Oberbrandmeister wurden Linda Gottschalk (Weskow), Martin Nestroi (Hornow), Reik Boettcher (Haidemühl) und Bert Schwietzke (Graustein) aufgerufen. Und als Hauptbrandmeister ließ sich Mario Lange feiern. Neu in den operativen Dienst wurden Max Franke, Clemens Noack und Steve Dörry aus Hornow übernommen. Und schließlich wurde Robert Dorn mit der Schiedsrichter-Medaille in Bronze geehrt. Er soll es bei Feuerwehrwettkämpfen nicht nur sehr genau mit den Weiten und Zeiten nehmen, sondern er soll auch sehr motivierend auf die Feuerwehrjugend wirken.