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| 03:04 Uhr

Internationales Flair auf Pinokkio-Hof

Bloischdorf. Ein "tolles Gespann" von drei jungen Leuten hat sich in diesen Tagen auf dem Bloischdorfer Pinokkio-Hof gefunden. Michael Sitkin, Julia Curiel (beide aus USA) und Francisco Rafael Perez Vers (Spanien) fanden sich über das WWOOF-Programm im Internet, das weltweit Bauernhöfe vermittelt. Martina Arlt

Auf diesen Höfen können die jungen Leute durch ihre Mitarbeit die ökologische Landwirtschaft kennenlernen und mitarbeiten. Im Gegenzug erhalten sie freie Kost und Logis.

Der Bloischdorfer Hof ist unter der Nummer 411 im Land Brandenburg als Einsatzstelle gelistet.

Dieses abenteuerliche Unterfangen wollten sich auch die drei jungen Leute nicht entgehen lassen, entschieden sich für diesen Hof in der Lausitz und lernten sich kennen. "Bei uns wird Englisch, Deutsch und Spanisch gesprochen. Es ist manchmal eine seltsame Mischung, aber wir verstehen es", sagt Michael Sitkin lächelnd.

Täglich sind die jungen Leute auf dem Hof tätig. Zu ihren Arbeiten gehörten bisher Heu laden, Pferde betreuen, Ziegen melken, Unkraut zupfen, Garten pflegen - alles Arbeiten, die täglich auf einem landwirtschaftlichen Hof anfallen. Gern sind die drei auch in der Natur unterwegs. "Wir möchten einfach Erfahrungen sammeln, Menschen kennenlernen. Wir haben sehr viel Spaß gemeinsam, und wir fühlen uns bei der Familie Matthias in Bloischdorf wohl", so Francisco Rafael Perez Vers.. Übernachtet wird auf dem Bloischdorfer Hof in der Villa "Löwenzahn" sowie in einem Wohnwagen im bäuerlichen Garten.

Zum Thema:
WWOOF ist eine Vereinigung von Farmen und Arbeitgebern, die es in vielen Ländern der Welt gibt. Die ursprüngliche Idee und der Hintergrund aller WWOOF Organisationen ist die Möglichkeit ohne große Kosten andere Menschen, deren Lebensweise und Kultur kennenzulernen. Die in diesem Verbund angebotenen "Arbeitgeber" erwarten eine tägliche Arbeitszeit von vier bis sechs Stunden im Tausch gegen freie Kost und Logis. Das WWOOF Programm ist nicht dafür geschaffen, nur kostenlose Unterkunft und Verpflegung zu bekommen, sondern als Gegenleistung auch entsprechende Arbeit zu leisten.