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| 02:53 Uhr

Initiative rügt Umgang mit Messergebnissen aus Braunkohle-Tagebau

Welzow. Ergebnisse einer Messung von Lärm durch den Braunkohle-Tagebau sind am Donnerstag in Welzow unter Ausschluss der Öffentlichkeit präsentiert worden. Die Bürgerinitiative "Vermutete Bergschäden" kritisierte das Vorgehen der Stadt als "absolut intransparent".

Unter Führung der Welzower Bürgermeisterin Birgit Zuchold (SPD) wurde eigens eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich mit dem Problem der Lärmbelastung befasst. Seit 2013 änderten die Förderanlagen zum Abbau der Braunkohle ihre Positionen und verursachen laut Initiative zum Teil "unerträgliche Lärmbelastung". "Es ist unverständlich, dass wir als Betroffene dazu nicht eingeladen wurden", kritisierte Hannelore Wodtke, Sprecherin der Bürgerinitiative "Vermutete Bergschäden". Das Verfahren der Veröffentlichung sei "intransparent" und öffne "ohne Not Tür und Tor für Spekulationen". Günter Seifert, derzeit für das Bürgerforum Stadtumbau im Stadtparlament, fordert zudem eine permanente Messung: "Kurzfristige Kampagnen bringen nichts. Wir brauchen eine Dauermessstelle, deren Ergebnisse transparent im Internet zeitnah zur Verfügung stehen".