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| 01:41 Uhr

Industriepark Schwarze Pumpe als Länder-Klammer

Die Bürgermeister Manfred Heine (Spreetal) und Dr. Schulze (Spremberg). Foto: Klaus Gentzsch
Die Bürgermeister Manfred Heine (Spreetal) und Dr. Schulze (Spremberg). Foto: Klaus Gentzsch FOTO: Klaus Gentzsch
Spremberg. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Spreetal sei auf einem guten Weg, insbesondere was die gemeinsamen Bemühungen um den Industriestandort Schwarze Pumpe angehe. „Der ist eine Klammer zwischen Brandenburg und dem Freistaat Sachsen“, erklärte Bürgermeister Dr. kg

Klaus-Peter Schulze (CDU) auf dem 7. Unternehmertag in Haidemühl (die RUNDSCHAU berichtete). Angesichts der Entwicklungen im Industriepark rechne er in vier Jahren mit einer veränderten Wasserversorgung. Eine Veränderung, die in 40 Jahren auch für die Stadt Spremberg zutreffe, sagte Dr. Schulze. „Wir müssen den Brückenschlag zu Brandenburg hinbekommen“, erklärte sein Spreetaler Amtskollege Manfred Heine (parteilos).

Damit meinte er vor allem die unterschiedliche Preis- und Gebührengestaltung bei Wasser und beim Straßenbau. Hein sagte: „Was die Preise betrifft, muss es gleiche Bedingungen für Investoren geben, egal ob sie sich im sächsischen oder im brandenburgischen Teil des Industrieparks ansiedeln.“ 52 Millionen Euro seien für die Erschließung investiert worden. Jetzt gehe es darum, den Standort Schwarze Pumpe für die nächsten Jahrzehnte auszurichten.

Der 7. Unternehmertag des Industrieparks war eine Gemeinschaftsaktion des Traditionsvereins „Glückauf Schwarze Pumpe“ und dem Industrieparkmanagement der Gesellschaft für Montan. und Bautechnik Während der Veranstaltung sind Bürgermeister Manfred Heine und Landrat a. D. Wolfgang Schmitz als Mitglieder des Traditionsvereins aufgenommen worden. kg