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In die Töpfe der Kita "Essohlino" geschaut

Bundestagsabgeordnete Birgit Wöllert (2.v.r.) durfte gemeinsam mit Kita-Leiterin Monique Rigo (r.) und Claudia Trojan (2.v.l.) vom SOS-Kinderdorf Niederlausitz bei den Köchinnen Manja Senftleben und Ina Schimmang (l.) in die Töpfe gucken.
Bundestagsabgeordnete Birgit Wöllert (2.v.r.) durfte gemeinsam mit Kita-Leiterin Monique Rigo (r.) und Claudia Trojan (2.v.l.) vom SOS-Kinderdorf Niederlausitz bei den Köchinnen Manja Senftleben und Ina Schimmang (l.) in die Töpfe gucken. FOTO: Anja Guhlan/ang1
Klein Döbbern. Anlässlich der Kita-Tour der brandenburgischen Landtagsfraktion der Linken war die Bundestagsabgeordnete Birgit Wöllert (Die Linke) am Dienstag zur Stippvisite in der Kita "Essolinho" in Klein Döbbern, die vom SOS-Kinderdorf Niederlausitz getragen wird. Begrüßt wurde sie von der Kita-Leiterin Monique Rigo. Anja Guhlan / ang1

Bei einem Rundgang lernte Birgit Wöllert, die hier bereits vor einigen Jahren zu Gast war, den Krippenbereich mit derzeit 14 Kindern, die Mittlere Gruppe mit den Zwei- bis Vierjährigen sowie die Vorschulgruppe kennen. Bei den Vier- bis Sechsjährigen wurde Wöllert gleich zum Spiel "Ich packe meinen Koffer" eingeladen.

Insgesamt besuchen derzeit 56 Kinder die Einrichtung, die von elf Erziehern betreut wird - darunter auch drei Männer. Den Schwerpunkt legt die Kita auf die gesunde Ernährung. Wie Monique Rigo erklärt, gibt es eine eigene Küche in der Einrichtung, in der jeden Tag frisch gekocht wird. Birgit Wöllert und auch Claudia Trojan, die Leiterin des SOS-Kinderdorfes Niederlausitz, verschafften sich daher auch in der Küche einen Einblick. Hier waren gerade die beiden Köchinnen Manja Senftleben und Ina Schimmang mit dem Mittagessen beschäftigt. "Wir bereiten heute Kartoffelpüree mit Fleischkäse und Kohlrabigemüse zu. Zum Nachtisch wird es Schokoladenpudding mit Vanillesoße geben", so Manja Senftleben. Alles ist aus frischen Produkten zubereitet. "Unsere Kinder sollen mit einer gesunden Ernährung aufwachsen", sagte die Kita-Leiterin.

Birgit Wöllert war beeindruckt, schließlich gibt es in vielen anderen Kitas keine eigene Küche mehr. Auch die Barrierefreiheit, den Platz für Bewegung und die Gelassenheit der Kinder und Erzieher, lobte die Abgeordnete.

Die Bundestagsabgeordnete informierte sich bei ihrem Besuch am Dienstag auch zur Beteiligung am Bundesprogramm "Kita Plus". Mit dem 2016 aufgelegten Programm fördert das Bundesfamilienministerium erweiterte Betreuungszeiten in Kitas, Schulen und der Kindertagespflege, um Eltern eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.

Die Kita-Leiterin berichtete, dass die Einrichtung jetzt vier Stunden länger - also von 6 bis 18 Uhr - geöffnet habe. Das Angebot werde angenommen, und zusätzlich konnten durch die Förderung zwei neue Erzieherstellen geschaffen werden. Im Großen und Ganzen sei die Einrichtung zufrieden mit dem Programm, so Claudia Trojan, die auch Interesse an weiteren Bundesprogrammen wie "Kita Einstieg" hat.