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| 18:58 Uhr

Neuhausen/Spree
Bayanga ist erreichbar für Neuhausen/Spree

Neuhausen/Spree. Entwicklungsminister Müller hilft Bürgermeister Perko.

(ani) Ein Besuch der Gemeinde Neuhausen/Spee in der zentralafrikanischen Partnergemeinde Bayanga ist nicht unmöglich. 2015 lief die Partnerschaft zwischen ihnen an. Im Vorjahr hatten Bayangas Bürgermeister Justin-Dieudonne Mobanza, Delegationsleiter Patrice N'Gaipere und Pygmänen-Vertreter Richard Moundja Neuhausen/Spree besucht. Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, will nun helfen, den Gegenbesuch zu organisieren.

Bundesweit ist dieser Kontakt zwischen einer afrikanischen und einer deutschen Gemeinde noch einzigartig, sagt Dieter Perko, Bürgermeister in Neuhausen/Spree. Thomas Breuer von der Umweltorganisation WWF Deutschland hatte im Februar einen Computer, für den Neuhausen/Spree Spenden gesammelt hatte, nach Bayanga gebracht. Über diese Technik kommunizieren sie nun regelmäßig miteinander. Eine Art Internetcafé in Bayanga soll bald helfen, dass mehr Einwohner und Vereine Kontakte knüpfen können.

Als nächstes Projekt, so Minister Müller, werde mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau/Entwicklungsbank ein Fußballfeld hergerichtet. „Die Bälle haben wir ihnen ja schon mitgegeben“, so Dieter Perko, „das wird kein Stadion, aber ein Platz mit Toren und Zuschauerbänken.“ Ideal für den Bau sei die Trockenzeit von Dezember bis März.

Der WWF hat eine Basisstation in Bayanga am Dzanga-Sangha-Schutzgebiet des Dzanga-Ndoki-Nationalparks. Berühmt ist der Park für die Waldelefanten und Gorillas. Die Delegation um Dieter Perko könnte mit einer Fluglinie in Yaoundé, Hauptstadt von Kamerun, landen und mit einem Kleinflugzeug nach Bayanga fliegen. Nur einTermin wird noch gesucht.