Hans Joachim Behnke, angekündigt. "Wir haben uns für dieses Jahr sehr viel vorgenommen. Das ATZ wird kein herkömmliches Museum mit Vitrinen, sondern eine Einrichtung zum Anfassen sein", erklärte Behnke. Sein besonderes Augenmerk liege auf uralten Hölzern, die es auszugraben, zu lagern und zu erforschen gelte. Im nahen Clarasee sollen künftig die prähistorischen Hölzer gelagert werden. Das sei europaweit einzigartig. Darüber hinaus wolle das mittlerweile fünfköpfige ATZ-Team im einstigen Garten Dutschke in Welzow Pflanzen, die bereits in der Steinzeit den Menschen als Nahrung dienten bis zu heutigen essbaren Früchten, anbauen.Neben bildungshungrigen Touristen und ganzen Schulklassen werde das Archäotechnische Zentrum auch Wissenschaftler aus ganz Europa anziehen, kündigte Dr. Behnke an. Mittelfristig könnten sogar prähistorische Häuser aufgebaut werden, in denen das Alltagsleben der Menschen von vor Tausenden Jahren erlebbar wird. "Es ist mein ganz persönliches Anliegen, derartige Gebäude durch junge Leute in Welzow entstehen zu lassen", so Behnke. Über den Fortgang des Aufbaus des ATZ könne sich jedermann ab Ende Januar auf der neuen Internetseite www.atz-welzow.de informieren. tr