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| 19:45 Uhr

Bürgerbeteiligung gewünscht
Ideen für Nachnutzung der Schwimmhalle gesucht

 Wie kann es mit der alten Schwimmhalle weitergehen? Ideen dafür, können auch Spremberger beisteuern.
Wie kann es mit der alten Schwimmhalle weitergehen? Ideen dafür, können auch Spremberger beisteuern. FOTO: Annett Igel-Allzeit
Spremberg. Was passiert mit der alten Schwimmhalle, wenn der Ersatzneubau seine Pforten öffnet? Erste Überlegungen laufen bereits. Von Marcel Laggai

Seit Ende Februar ist es beschlossene Sache, dass der Ersatzneubau der Schwimmhalle im Kochsagrund kommen wird. Doch schon jetzt beginnen die Überlegungen, wie man die alte Halle am Puschkinplatz zukünftig weiter nutzen kann.

Erste Vorbereitungen dafür wurden im Rahmen der zurückliegenden Stadtverordnetenversammlung (SVV) einstimmig beschlossen. Obwohl der Eröffnungstermin des neuen Objekts aktuell für das Jahr 2021 anvisiert wird, möchte man die Möglichkeiten einer Nachnutzung frühzeitig eruieren.

Andreas Bränzel, Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und Fraktionsvorsitzender der CDU, gilt als Stein des Anstoßes. „Wir müssen frühzeitig mit dem Sammeln von Ideen beginnen“, so Bränzel. Schließlich dauere die Entscheidungsfindung in Spremberg mitunter ein „wenig“, fügt der CDU-Mann hinzu und bezieht sich damit auf das Hin und Her um einen passenden Standort für die neue Halle. Allein das Ringen darum hat sich über Jahre hingezogen.

Bränzel schlägt vor, dass auch Einwohner ihre Wünsche für eine Folgenutzung des Objekts einbringen können. Dass eine künftige Hallennutzung abseits des Schwimm- und Badebetriebs möglich, zeigen beispielsweise der Cottbuser Indoorspielplatz oder der Trampolinpark in Hoyerswerda.

Unterstützung für die Einbeziehung der Spremberger um die Nachnutzung der Halle erhält der CDU-Mann auch aus den anderen Fraktionen des Stadtparlaments. So begrüßen etwa Dr. Ilona Schulz (Die Linke) und Dirk Süßmilch (SPD) den Vorschlag und beteuern, diesen auch gern zu unterstützen.

Benny Stobinski, von der Fraktion „Die Nächste Generation“ wirft derweil die Frage auf: Ob es wirtschaftlich sinnvoll ist, die Halle im Bestand der Stadt zu behalten? Ein Abwägen von Veräußern, Verpachten oder gar Abreißen sei unbedingt notwendig, heißt es vom Fraktionsvorsitzenden.

„Natürlich ist es toll, wenn man neue Freizeitmöglichkeiten in Spremberg schaffen kann. Allerdings darf man sich auch nicht vor anderen Nutzungsmöglichkeiten verschließen“, sagt Stobinski und verweist auf den benachbarten Baumarkt. Dem stimmt auch Dirk Süßmilch vorbehaltlos zu.

 Wie kann es mit der alten Schwimmhalle weitergehen? Ideen dafür, können auch Spremberger beisteuern.
Wie kann es mit der alten Schwimmhalle weitergehen? Ideen dafür, können auch Spremberger beisteuern. FOTO: Annett Igel-Allzeit