ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:19 Uhr

Krankenhaus
Zahl der Hüftoperationen in Spremberg steigt weiter

Chefarzt Uwe Zillich schaut mit Geschäftsführerin Kathrin Möbius auf die wachsende Zahl der Hüftoperationen im Krankenhaus. Es  kommen auch Patienten aus Lübben, Vetschau, Hoyerswerda, Cottbus und in Einzelfällen sogar aus Bremen und Hamburg.
Chefarzt Uwe Zillich schaut mit Geschäftsführerin Kathrin Möbius auf die wachsende Zahl der Hüftoperationen im Krankenhaus. Es  kommen auch Patienten aus Lübben, Vetschau, Hoyerswerda, Cottbus und in Einzelfällen sogar aus Bremen und Hamburg. FOTO: LR / Annett Igel-Allzeit
Spremberg. Tag der offenen Tür im Krankenhaus: Ärzte sprechen über Gelenke und das Blutmanagement. Von Annett Igel-Allzeit

Chefarzt Uwe Zillich, weiß, dass es Krankenhaus-Geschäftsführerin Kathrin Möbius nicht blutig mag. „Aber etwas blutig wird es am Samstag zum Tag der offenen Tür“, gesteht er ihr und schmunzelt. Er wird mit seinem Kollegen Hussein El Osta über Oberarmbrüche, Schulterarthoskopie, Hüftgelenkendoprothetik und das Blutmanagement in Sprembergs Krankenhaus referieren. Kathrin Möbius schmunzelt zurück: „So viel Blut kann das nicht sein, Kollege Zillich, Sie operieren doch minimalinvasiv.“

Das Spremberger Krankenhaus gehört seit Jahren zu den Endoprothetikzentren in Brandenburg – elf sind es aktuell. Mit Dr. Martin Zoepp aus Cottbus sicherten Zillich und El Osta Anfang 2018 die Bestätigung des Zertifikats. 2016 erreichten sie mit 207 Hüftoperationen die magische 200er-Marke. Im Krankenhausspiegel (www.krankenhausspiegel-brandenburg.de) standen sie damit an siebter Stelle beim Hüftgelenkersatz. Jetzt warten sie auf aktuellere Statistiken. 2017, so Zillich, waren es 208 Hüftoperationen. „In diesem Jahr sind wir bei 238 – und der Dezember beginnt erst noch.“ Dass Spremberg im Krankenhaus-Ranking der AOK jüngst keine Erwähnung fand, hat ihn geärgert. „Viele Patienten hier sind in der Knappschaft. Die AOK hatte nur ihre Versicherten im Blick.“Zahlen seien aber nicht alles. Die Zufriedenheit der Patienten ist entscheidend. Es beginnt mit der Vorbereitung. Alles wird genau dokumentiert. Das schien anfangs eine Mehrbelastung, gibt inzwischen aber ganz viel Sicherheit und macht das Team schneller. Laut Zillich brauchen höchstens noch fünf Prozent der Operierten eine Blutkonserve – dank minimalinvasiver Endoprothetik. „Seit einem Jahr gehört die Ganzkörperwaschung zur Vorbereitung. Das hilft uns im Kampf gegen Keime.“ Auch die richtige Reha wird bereits vor der Operation gesucht. „90 Tage nach dem Eingriff wollen wir die Patienten wiedersehen, schauen, wie sie sich bewegen“, sagt Zillich. Der Tag der offenen Tür am 24. November beginnt um 10 Uhr in der Caféterie des Krankenhauses. Zeit für Fragen haben die Ärzte eingeplant.

Chefarzt Uwe Zillich schaut mit Geschäftsführerin Kathrin Möbius auf die wachsende Zahl der Hüftoperationen im Krankenhaus. Es  kommen auch Patienten aus Lübben, Vetschau, Hoyerswerda, Cottbus und in Einzelfällen sogar aus Bremen und Hamburg.
Chefarzt Uwe Zillich schaut mit Geschäftsführerin Kathrin Möbius auf die wachsende Zahl der Hüftoperationen im Krankenhaus. Es  kommen auch Patienten aus Lübben, Vetschau, Hoyerswerda, Cottbus und in Einzelfällen sogar aus Bremen und Hamburg. FOTO: LR / Annett Igel-Allzeit