ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 00:00 Uhr

Hoyerswerdaer Ärzte helfen im Spremberger Geburtshaus

LSK-Geschäftsführer Andreas Grahlemann (r.) mit seiner Spremberger Kollegin Kathrin Möbius. Foto: skl
LSK-Geschäftsführer Andreas Grahlemann (r.) mit seiner Spremberger Kollegin Kathrin Möbius. Foto: skl FOTO: skl
Hoyerswerda. Das Lausitzer Seenland Klinikum (LSK) Hoyerswerda hat am gestrigen Donnerstag seine Kooperation mit dem Krankenhaus Spremberg zur pädiatrischen Notfallversorgung erneuert. Praktisch bedeutet das: Wenn es im Spremberger Geburtshaus einen Notfall gibt, machen sich sofort Spezialisten aus Hoyerswerda auf den Weg, um zu helfen. skl

"Wir möchten für die nächsten Jahre Sicherheit geben", sagt LSK-Geschäftsführer Andreas Grahlemann. Ihm sei wichtig, dass in der Lausitz auch die kleinen Einheiten erhalten bleiben. Mit Spremberg gebe es bereits seit mehr als 20 Jahren eine gute Zusammenarbeit, die nun auch vertraglich erneuert wird. Da es im Krankenhaus Spremberg keine stationäre Geburtshilfe und Pädiatrie mehr gibt, sei das Haus glücklich, auf die Hilfe aus Hoyerswerda zurückgreifen zu können, betont deren Geschäftsführerin Kathrin Möbius.

Zwischen sechs und acht Mal pro Jahr gibt es solche Notfälle, sagt Sabine Manka, Chefärztin der Gynäkologie in Spremberg. Die drei Hoyerswerdaer Ärzte teilen sich den Notdienst und können innerhalb von 20 Minuten vor Ort sein. Eine vergleichbare Vereinbarung hat das LSK auch mit dem Kamenzer Krankenhaus geschlossen.