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| 18:24 Uhr

Spenden sind gern gesehen
Nähen steht im Hort ganz hoch im Kurs

 Die AG Nähen von Michaela Klein im Hort „Max und Moritz“ gehört zu einem Höhepunkt in der Beschäftigung des Hortbereiches.
Die AG Nähen von Michaela Klein im Hort „Max und Moritz“ gehört zu einem Höhepunkt in der Beschäftigung des Hortbereiches. FOTO: Arlt Martina
Spremberg. Die Obergrenze im Kurs liegt momentan bei 15 Schülern – dennn es fehlt einfach an Nähmaschinen.

Einmal selbst Kleider, Hosen oder Jacken schneidern können? Die Erzieher im Hort  „Max und Moritz“ auf dem Schomberg  bieten seit Jahren die AG „Nähen“ an. Mit Erfolg. „Anfangs hatten wir zwei Nähmaschinen, schneiderten Kostüme und Kissen“, erklärt Erzieherin Michaela Klein. Die Nachfrage nach dieser Arbeitsgemeinschaft sei aber so groß, dass der Hort  mittlerweile vier Nähmaschinen hat. „Doch mehr als 15 Kinder können in einem Kurs nicht sein, das ist einfach dann zu viel.“

Statt früher im schulischen Handarbeitsunterricht lernen die Schüler im „Max- und Moritz-Hort“ nun im Hort zu nähen – zu Beispiel Rucksäcke, Figuren, Sorgenfresser oder Kosmetiktaschen. „Genäht wird derzeit besonders gern eine Tatüta – eine Taschentüchertasche“, schmunzelt Michaela Klein. Schade sei nur für die Schüler, dass nach einem halben Jahr die Arbeitsgruppe gewechselt werden muss, damit jeder einmal die Möglichkeit bekommt. „Das Interesse ist einfach so groß, dass sie dann im nächsten Jahr wieder eine Chance zum Mitmachen haben“, erzählt Michaela Klein. Verschönert werden die genähten Dinge oft mit Knöpfen oder Perlen. „Diese Fähigkeiten erlernen die Kinder ja auch für das spätere Leben“, sagt Michaela Klein.

Jeden Donnerstag zwischen 14 und 16 Uhr werden die Nähmaschinen im Hortraum aufgestellt und dann geht’s los. Herrliche Baumwollstoffe stehen zur Auswahl. Bereichert wird das Hortangebot auch durch eine Stick-AG.

Bei so viel Nachfrage fehlt es auch an Nähmaschinen, weshalb Hortleiterin Gabi Kastner auch auf Unterstützung von außerhalb hofft. „Sollte noch irgendwo die eine oder andere Nähmaschine Zuhause schlummern, die nicht mehr benötigt wird, würden sich die Hortkinder von Max und Moritz darüber sehr freuen. Auch Wolle wird stets benötigt. Denn der Andrang in der Schneider-AG ist groß.“

Die Horteinrichtung wird täglich von 235 Kindern besucht. Schon jetzt wird am Programm für die Sommerferien gefeilt. Als Höhepunkt gilt dann eine Mehrtagesfahrt mit zwei Übernachtungen auf Königstein, die bereits ausgebucht ist.

(mat)