Die Kreuzung der Bundesstraßen 97 und 156 bei Schwarze Pumpe ist schon öfter in die Schlagzeilen geraten. Obwohl es dort eine Ampelanlage gibt, kommt es immer wieder zu schweren Unfällen.

Prüfung ergibt eine fehlerfreie Ampelschaltung an der Kreuzung B 97/B 156

Im Zuge des jüngsten Unfalls, bei dem eine Frau aus Hoyerswerda mit einem Lastwagen zusammenstieß, wurde eine erneute Prüfung der Ampelschaltung veranlasst.
Das Ergebnis der Prüfung liegt nun vor: Wie Reiner Ohm, Sachbearbeiter für Verkehrssicherung und -lenkung im Spree-Neiße-Kreis, auf RUNDSCHAU-Anfrage mitteilt, konnten an der Lichtsignalanlage (LSA) der Kreuzung B97/B156, zwischen Schwarze Pumpe und Terpe, keine Fehler festgestellt worden.
Die Ergebnisse jener technischen Untersuchung teilte der Leiter der Forster Straßenmeisterei, Matthias Kockott, vor Kurzem dem Sachbearbeiter des Kreises mit. Die Straßenmeisterei, die zum Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg gehört, kümmert sich um die Verkehrswege der Region und somit auch um die vielfach kritisierte Ampelschaltung.

Die Ampel an der Kreuzung B 97/B 156 läuft im Dauerbetrieb

Des Weiteren weist Ohm darauf hin, dass der überwiegende Teil der Unfälle an dieser Kreuzung bei abgeschalteter LSA geschehen sei. „Obwohl die Ampeln dort eigentlich im Dauerbetrieb laufen, kann es durchaus auch vorkommen, dass sie nicht wie gewünscht den Verkehrsstrom lenken.“
Dafür verantwortlich ist ein Sicherheitsmechanismus, der zum Tragen kommt, sobald es zu minimalen Abweichungen in der Schaltung kommt. Das gelbe Licht leuchte dann aber trotzdem, um die Verkehrsteilnehmer auf den Knotenpunkt hinzuweisen, so Reiner Ohm.