ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:45 Uhr

Spremberg
Hornow gewinnt Wettbewerb der Handruckspritzen

Das Hornower Handdruckspritzen-Team um Martin Nestroi (3. v. r.)  ist Stadtmeister. Dafür gab es Glückwünsche vom Spremberger Stradtbrandmeister Frank Balkow (r.).
Das Hornower Handdruckspritzen-Team um Martin Nestroi (3. v. r.) ist Stadtmeister. Dafür gab es Glückwünsche vom Spremberger Stradtbrandmeister Frank Balkow (r.). FOTO: Detlef Bogott
Spremberg. Der Freiwillige Feuerwehr Spremberg hat zum Tag der offenen Tür einen vollen Hof.

Zum 155. Geburtstag hat die Freiwillige Feuerwehr Spremberg den Nachwuchs an die Schläuche gelassen. Binnen weniger Minuten löschten die Mädchen und Jungen der Kinderfeuerwehr die Flammen. Auch die „Bambini“ – Drei- bis Siebenjährige, die die Ortswehr Terpe ans Ehrenamt heranführt, können schon genau zielen. Wozu der Nachwuchs später dringend gebraucht wird, zeigten in der Ausstellung zur Feuerwehrausrüstung am Samstag viele Fotos von Detlef Bogott. Er begleitet die Kameraden seit Jahrzehnten bei Einsätzen. Zwei Collagen – eine zu Verkehrsunfällen, eine zu Brand- und Hochwassereinsätzen – hatte er zusammengestellt. Das weckt auch bei Feuerwehrmann Dominik Ernst Erinnerungen an knifflige Situationen und kleine Wunder. Seit fast zehn Jahren ist Dominik Ernst aktiv für die Feuerwehr im Einsatz.

Neben vielen Gäste füllten am Samstag den Hof am Feuerwehrgerätehaus ehrenamtliche Retter, die die Feuerwehr bei Einsätzen oft an der Seite hat – wie das Deutsche Rote Kreuz, die Wasserwacht, die Sonder­einsatzgruppe Spree-Neiße. Dass der Brandenburger Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes vorgestellt wurde, dafür hatte Sprembergs Feuerwehrmann Ricardo Held gesorgt. Als Rettungssanitäter hatte er das Angebot kennengelernt. Der speziell ausgestatte Krankentransporter bringt schwer kranke Menschen noch einmal an die Ostsee, aus dem Hospiz in ihren geliebt Garten oder zur Hochzeit der Enkelin, „Fünf, sechs Mal habe ich so eine Fahrt inzwischen selbst begleitet. Das ist sehr emotional, aber es tut gut, sich so viel Zeit für einen kranken Menschen nehmen zu können“, sagt Ricardo Held. Seit September 2016, so Projektleiter Manuel Möller, ist der Wünsche des ASB-Landesverbandes Brandenburg unterwegs. Rund 40 Ehrenamtliche – meist aus medizinischen Berufen – begleiten die Fahrten.

Die Glocken der Handdruckspritzen bimmelten Alarm. Sechs der historischen Vehikel wurden am Samstagmorgen aus Weskow, Sellessen, Lieskau, Hornow, Wadelsdorf, und Terpe gebracht. Da lohnte sich ein Wettbewerb und den gewann diesmal das Hornower Team