Die ASG und deutsche sowie polnische Planer und Architekten werden gemeinsam ein langfristiges Stadtentwicklungs- und Sanierungsprogramm erarbeiten und durchführen.
Thema der mehrstündigen Arbeitsberatung in Spremberg war der Austausch von Erfahrungen auf dem Gebiet der Stadtsanierung. Beide Seiten signalisierten großes Interesse an einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Die Gäste aus Polen machten sich bei einem Rundgang ein Bild von der Gestaltung und Entwicklung des Spremberger Stadtkerns. Diskutiert wurden zum einen die Schwierigkeiten, zum anderen positive Aspekte, die eine Stadtentwicklung mit sich bringt.
Sowohl Spremberg als auch Szprotawa hoffen darauf, dass bürokratische Hürden im Zuge der EU-Eingliederung ausgeräumt werden können. „Zum Beispiel sind die Bedingungen, unter denen EU-Fördermittel beantragt werden, zurzeit sehr unterschiedlich“ , erklärt Hans-Werner Nowotnick von der ASG. Auch wisse noch niemand, wie sich eventuelle Fördermöglichkeiten für polnische Städte mit der EU-Erweiterung gestalten könnten, so Nowotnick. Sich angleichende Fördermöglichkeiten aus den EU-Fördertöpfen „Interreg“ (deutsch) und „Phare“ (polnisches Pendent) könnten jedoch Grundlage sein, um unter der Federführung der Altstadtsanierungsgesellschaft mit polnischen und deutschen Planungsbüros und mit Firmen zusammenzuarbeiten.
Ein Erfahrungsaustausch mit Firmen beider Seiten der Grenzregion zum Thema „Partnerschaft oder Konkurrenz“ ist in Planung. Ein nächstes Treffen findet im September statt. (pm/mhs)