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| 02:53 Uhr

Herntier sieht Land gefordert: Solidarbeitrag nicht zu stemmen

Spremberg. Die Fachleute im Spremberger Rathaus schließen sich der Kritik des Städte- und Gemeindebundes an der geplanten Kreisgebietsreform an. Dies teilt Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) mit. René Wappler

Zwar hält es die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier durchaus für nötig, die Kreise neu zu ordnen. Schon allein der Einwohnerschwund in vielen Städten und Gemeinden der Lausitz spreche dafür. Doch dieser Prozess dürfe Städte wie Spremberg nicht über Gebühr belasten. "Wir kämpfen schon lange für eine niedrigere Kreisumlage."

In den Gemeinden Tschernitz und Wolfshain trifft die Idee auf Zuspruch, künftig zur Stadt Spremberg zu gehören. Allerdings erwähnt Bürgermeisterin Christine Herntier auch die "großen Haushaltsprobleme beider Orte", über die letztlich das Land Brandenburg befinden müsse. "Einen Solidarbeitrag können wir nicht mehr stemmen", sagt sie.