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| 01:00 Uhr

Heinrichsfeld vergeigte den Meistertitel, Schiri half mit

Fußball-Kreispokal.. Mit einer 3:6-Niederlage beim neuen Kreismeister SV Süden Forst verspielten die Heinrichsfelder vom FSV 1895 ihre eigene Meisterschaftschance. Bernd Wuschech

Vor der Rekordkulisse von 660 Zuschauern, darunter zahlreiche Spremberger Fans, begann der FSV das Spiel zu kontrollieren, und schon in der zehnten Minute gab es einen Riesenjubel. Marcel Müller setzte sich auf der rechten Seite durch. Seine Flanke verwandelte Sven Scholka mit dem Kopf zum 0 : 1.
Der Vorsprung hielt aber nur fünf Minuten. Nach einem Freistoß gab es eine Unstimmigkeit in der Abwehr des FSV, so stand es kurz darauf 1 : 1.
Davon unbeeindruckt spielten die Heinrichsfelder weiter nach vorn und schafften in der 27. Minute, wiederum durch Scholka, das 1 : 2. Scholka hatte dabei eine Eingabe von Enrico Peschke verwertet.
Diese erneute Führung zeigte bei den Forster erste Wirkungen von Schwäche, und in der 37. Minute fiel für den FSV das 1 : 3. Nachdem Stefan Henschel von links nur den Pfosten getroffen hatte, hämmert Henrik Zech im Nachschuss den Ball ins Netz.
Leider verstanden es die Heinrichsfelder nicht, diesen Vorsprung in die Halbzeitpause zu bringen. Nach einem Freistoß der Forster, wurde der Ball nicht energisch aus der Gefahrenzone geschlagen, und von der rechten Strafraumgrenze trafen die Gastgeber ins lange Eck zum 2 : 3.
Auch mit Beginn der zweiten Spielhälfte kontrollieren die Gäste das Spiel. Leider unterlief Uwe Karraß in der 62. Minute ein Fehler an der Mittellinie, den keiner der anderen FSV-Spieler ausbügeln konnte, und so stand es plötzlich 3 : 3.
Auch dieses Ergebnis hätte dem FSV noch gereicht, zumal von den Forstern nur bei Standards Gefahr ausging. Die Entscheidung fiel dann in der 80. Minute: Bei einem völlig harmlosen Laufduell fiel ein Forster Spieler hin, und der sonst so souveräne Schiedsrichter Jürgen Mudra ließ sich durch Linienrichter Groß einen Elfmeter aufzwingen.
Mit diesem Eklat waren die Geduld der Spieler ausgereizt. Scholka wurde an der Mittellinie umgehauen und revanchierte sich beim Gegenspieler, worauf er die rote Karte sah.
Im Bemühen, vielleicht doch noch den Ausgleich zu erzielen, warfen die Gäste alles nach vorn und kassierten so noch die logischen Kontertore. Somit hatte eine Supersaison des FSV 1895 ein äußerst unglückliches Ende.
Für den FSV 1895 spielten: Ronald Wickord - Marcel Hunger, Uwe Karraß, Daniel Linke - Andre Heisler (85. Volkmar Rother), Leo Junkert - Henrik Zech (75. Marko Franke), Marcel Müller, Stefan Henschel - Sven Scholka, Enrico Peschke (82. Tobias Maiwald).