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| 16:12 Uhr

Während des Heimatfestes in Spremberg
Bild und Baum bezeugen 20-jährige Freundschaft  

 Die beiden Bürgermeister Christine Herntier und Miroslaw Gasik meisterten die Pflanzung des Freundschaftsbaumes Hand in Hand. Gegossen wurde der Baum anschließend von den Langen Kerls. 
Die beiden Bürgermeister Christine Herntier und Miroslaw Gasik meisterten die Pflanzung des Freundschaftsbaumes Hand in Hand. Gegossen wurde der Baum anschließend von den Langen Kerls.  FOTO: Anja Guhlan
Spremberg. Zur 20-jährigen Städtepartnerschaft werden Freundschaftsbild am Bürgerhaus enthüllt und Freundschaftsbaum gepflanzt.

In diesem Jahr jährt sich zum 20. Mal die Unterzeichnung des  deutsch-polnischen Partnerschafts-vertrages zwischen Szprotawa und Spremberg. Vor diesem Hintergrund kam eine 70-köpfige aus Szprotawa zum Heimatfest nach Spremberg. Darunter waren auch Künstler und Musiker, die sowohl auch am Spremberger Festumzug als auch am Bühnenprogramm teilnahmen.

Höhepunkt des Städtepartnerschaftstages war die Enthüllung des Freundschaftsbildes  an der Außenwand des Bürgergartens. Während Sprembergs Bürgermeistern Christine Herntier das etwa zehn Meter lange Bild von rechts enthüllte, kam ihr Bürgermeister Miroslaw Gasik von links entgegen. Im Anschluss dankten beide den sechs Künstlern  Dominik Dziedzina (Poznan), Artur Marciszyn (Zagan), Agnieszka Skowrońska (Lubsko), Klaus Wende (Spremberg), Silvia Willig-Nowak (Spremberg) und Cornelia Hansche (Spremberg), die in etwa 100 Stunden das Bild gemeinsam geschaffen hatten.

Im Stadtpark wurde anschließend gebührend weiter gefeiert. So wurde eine riesige Kaffeetafel organisiert und der Spremberger Stadtchor des Albert-SchweitzerFamilienwerkes sowie der polnische Chor Mature Klosy spielten auf. Zudem luden die Humpenbrüder mit den Langen Kerls zu einem nicht ganz Ernst gemeinten deutsch-polnischen Wettkampf ein: Hier mussten sich die beiden Bürgermeister und andere Bürger aus Spremberg und Szprotawa drei verschiedenen Spielen stellen: dem Bierkrugschieben, dem Dreilauf und dem Tauziehen. Am Ende gewann ganz knapp Szprotawa. So überreichte Spreenixe Nicole Pietkiewicz den eigens dafür angefertigten Wanderpokal an Bürgermeister Miroslaw Gasik. Im kommenden Jahr  könnten die Spremberger den Pokal wieder bei einem Besuch in Szprotawa  für sich gewinnen.

FOTO: Anja Guhlan

Zum krönenden Abschluss mulchten die beiden Bürgermeister den frisch eingepflanzten Freundschaftsbaum. Einige Kannen mit Wasser wurden von den Langen Kerls noch auf die noch kleine Rotbuche gegossen, damit es ihr an Nichts fehlt.

Mehr Bilder vom Stadtfest auf www.lr-online.de

(ang)