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| 02:34 Uhr

Gymnasium organisiert sich neu

Schüler präsentierten erstmals die Fremdsprachen in der Cafeteria und bereiteten entsprechende kulinarische Spezialitäten zu den entsprechenden Ländern zu.
Schüler präsentierten erstmals die Fremdsprachen in der Cafeteria und bereiteten entsprechende kulinarische Spezialitäten zu den entsprechenden Ländern zu. FOTO: mat1
Spremberg. Einen überaus großen Zuspruch hatte am Wochenende der traditionelle Tag der offenen Tür im Erwin-Strittmatter-Gymnasium in Spremberg, der jedoch erstmals an einem Freitagabend stattfand. Die Aula war voll. Martina Arlt / mat1

Die Stühle reichten nicht aus, als Schulleiter Elmar Schollmeier Ausführungen und wichtige Informationen zu dieser Bildungseinrichtung gab. Der Erweiterungsbau des Gymnasiums konnte im April 2015 eingeweiht werden. Die nagelneue Turnhalle wurde im vergangenen Schuljahr übergeben. Die Außensportanlagen auf dem Schulgelände sollen in diesem Jahr zum Abschluss kommen, und somit werden die Baumaßnahmen dann an diesem Objekt abgeschlossen sein.

400 überdachte Fahrradstellplätze stehen den Schülern zur Verfügung. So verfügt das Erwin-Strittmatter-Gymnasium in Spremberg über moderne Ausstattungen im Schulgebäude sowie für den Sportunterricht. Gern wird die Cafeteria genutzt, die für 200 Schüler ausgelegt ist.

Derzeit werden 576 Schüler von 44 Lehrern in den Klassen Fünf bis Zwölf unterrichtet. Der Durchschnitt einer Klasse beträgt 25 Schüler. Der Unterricht beginnt täglich um 7.45 Uhr und endet um 14.55 Uhr. Die Schulleitung haben Elmar Schollmeier und Odette Urban inne. Der Förderverein wird von Michael Schiemenz geführt.

Alle Fachräume standen an diesem Tag den Besuchern offen, und die Fachlehrer beantworteten die Fragen der Familien. Kleine Experimente in den Unterrichtsfächern zogen die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich. Zu besonderen Themen wie Ausbildungs- und Abschlussformen im Gymnasium hielt Oberstufenkoordinator Klaus Mehner Vorträge.

Neu war an diesem Tag auch, dass die Schüler in einer ganz besonderen Form die Fremdsprachen in der Cafeteria präsentierten. Zu den Fremdsprachen am Gymnasium gehören Französisch, Englisch, Russisch, Spanisch und Latein. Die Zwölftklässler ließen sich dafür besondere kulinarische Spezialitäten entsprechend der Länder einfallen. Sie verkauften beispielsweise russische Pelmeni, englische Sandwiches und auch Kuchen. Von dem Erlös füllten die Abiturienten noch etwas ihre Kasse für den Abi-Ball auf. Denn in diesem Jahr bekommen 95 Abiturienten ihre Zeugnisse in einem feierlichen Rahmen am 24. Juni überreicht.

"Da unsere Schüler mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln zu uns kommen und dadurch auch die Zeit immer knapper wird, haben wir die Schule neu organisiert", betonte Elmar Schollmeier. "So gibt es fast durchgängige Doppelstundenblöcke. Auch das Klingelzeichen haben wir dadurch im Schulhaus abgeschafft. Sonst würde alles durcheinander gehen." Auch die Lernplattform Fronter hat im Spremberger Gymnasium Einzug gehalten. Diese Plattform bietet den Gymnasiasten eine Vielzahl von pädagogischen und organisatorischen Möglichkeiten für den Schulalltag.

Zahlreiche Arbeitsgemeinschaften stehen den Gymnasiasten in diesem Haus zur Verfügung. Dazu gehören Schach, Volleyball, Chor, Roboter-AG, Literatur/Theater und eine Schulband.

Zu den Leistungsvergleichen gehören Fremdsprachen-Wettbewerbe, Mathe-Olympiaden, die Lange Nacht der Mathematik und die Olympiade der Biologie. Das Gymnasium kann auf zahlreiche besondere Projekte verweisen wie die Winterserenade, Herbstserenade, Vernissage der Klasse zwölf, Schüleraustausch, Bläserklasse, Musicalprojekt und auch das Schulfest. Gute Kooperationen bestehen zu zahlreichen Firmen, Unternehmen, Vereinen und weiteren Einrichtungen aus der Region.