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Gutes Essen, Sport und Spiel sowie viel Miteinander

Internationale Köstlichkeiten und Spezialitäten aus der Region ließen sich die Besucher schmecken.
Internationale Köstlichkeiten und Spezialitäten aus der Region ließen sich die Besucher schmecken. FOTO: Martina Arlt/mat1
Spremberg. Dieses Fest wurde anlässlich des Weltkindertages von der Freiwilligenagentur Spremberg und vom Kreissportbund Spree-Neiße organisiert. So machten sich besonders auch die Familien aus Afghanistan, Syrien und Tschetschenien auf den Weg, um einen netten Nachmittag in der Gemeinschaft zu verbringen. mat1

Auf dem Gelände am Haus der Vereine am Puschkinplatz herrschte Jubel, Trubel, Heiterkeit.

Susanne Neuer und Christine Richter zogen mit ihrer Aktion besonders die jungen Leute an. "Hier sollten besonders die Kinder und Jugendlichen sich mit dem Thema beschäftigen, welcher Müll in welche Tonne gehört", erklärte Christine Richter, die beim Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Landkreises Spree-Neiße tätig ist. "Haben sie drei richtige Dinge in die entsprechenden Tonnen sortiert, können sie sich eine kleine Mülltonne eben in den Farben schwarz, gelb oder blau aussuchen."

Isabel Handschak vom Verein Jugend und Soziales pflanzte auf Wunsch auch Pflanzen wie Schnittlauch, Pfefferminze oder auch Blumenzwiebeln in Töpfen ein, die sich die Gäste gern mit nach Hause nahmen. Dicht umringt war die internationale und deutsche Küche an diesem Tag. Die kulinarischen Spezialitäten aus den verschiedenen Ländern wurden gern probiert. So gehörten auch Schibeat, Katalf und Mahsi zu den mitgebrachten Speisen.

Undine Janetzky aus Bühlow hatte so richtige gesunde Kost im Gepäck. Frisch gebackenes Vollkornbrot, verschiedene vegetarische Aufstriche und Kräuter-Zitronen-Wasser war an der langen Buffettafel zu entdecken. Auf Wunsch drehte Jeffrey Bereuter mit den Gästen in einer Rikscha einige Runden auf dem Festgelände. Die Familien nutzten den Nachmittag, um die Besucher aus verschiedenen Kulturkreisen bei Sport, Spiel und verschiedenen Aktivitäten kennenzulernen.

"Der Standort am Haus der Vereine bietet sich besonders gut an. Hier gibt es beispielsweise auch die Kleiderkammer, das Café Deutsch und auch die Sportgruppe. Einrichtungen, die für gemeinsame Aktivitäten sorgen. Das Netzwerk untereinander klappt in Spremberg bestens. Besonders freue ich mich, dass das Miteinander unter den Frauen aus den verschiedenen Nationalitäten so gut klappt, was nicht immer selbstverständlich ist", so Monika Wagschal.

Unterstützt wurde der interkulturelle Nachmittag auch durch das Bergschlösschen, den Verein Asahi, das Diakonische Werk Niederlausitz, das Diakonische Werk Elbe-Elster, den Verein Jugend und Soziales und weiteren Partnern.