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| 01:30 Uhr

Gute Noten für Clown und Zirkusdirektor

Die zukünftigen Erzieher Carina Bernowitz (l.) und Clown Christian Kossat begeistern die Kinder der ASF-Kita „Hummelnest“ in Sellessen. Foto: Martina Arlt
Die zukünftigen Erzieher Carina Bernowitz (l.) und Clown Christian Kossat begeistern die Kinder der ASF-Kita „Hummelnest“ in Sellessen. Foto: Martina Arlt FOTO: Martina Arlt
Spremberg/Sellesen. Dass Zirkus und Erzieherausbildung viele Gemeinsamkeiten haben, haben 29 Cottbuser Studenten in Sellesen und Spremberg unter Beweis gestellt. In derASF-Kita „Hummelnest“ in Sellessen öffneten die Studenten des ersten Sudienjahres die Manege. Martina Arlt

Kathrin Fieber verwandelte sich in den Zirkusdirektor, und Christian Kossat schlüpfte in ein Clown-Kostüm. In der Kita “Kollerberg„ in Spremberg luden die Studenten zum Piratenfest ein. Bei den Kleinen kamen die Vorstellungen gut an. “Dieser Praxistag für die angehenden Erzieher wird unseren Kindern noch lange in positiver Erinnerung bleiben„, so Simone Münchow, Leiterin der ASF-Kita “Hummelnest„ in Sellesen.

“Theorie und Praxis liegen in einer Erzieher-Ausbildung ganz dicht beieinander„, so Professor Brunhilde Soffner von der Hochschule Lausitz. Für die angehenden Erzieher, die eine dreijährige Ausbildung an der Cottbuser Privatschule in Trägerschaft des Deutschen Erwachsenenbildungswerks in Brandenburg absolvieren, sei das Zirkusprojekt eine gute Schule. So würden sie lernen, zu improvisieren und spontan zu reagierenund Entscheidungen zu treffen. Der Auftritt werde benotet und gehöre zum Leistungsnachweis. Der Bereich Spielpädagogik gehöre zur Ausbildung der künftigen Erzieher. “Es ist eine Bewährungsprobe für die Schüler", so die Dozentin. Das Interesse am Erzieherberuf sei unverändert groß. Nach wie vor seien die meisten Bewerber weiblich. Nur zehn bis 20 Prozent Männer würden sich derzeit für diesen Beruf entscheiden. In der Regel würden in jedem Jahr zwei bis drei Erzieher-Klassen an der Cottbuser Privatschule gebildet.