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Halloween
Grusel-Halloween in Spremberg

Halloween ist auch ein Fest der Kreaitivität.
Halloween ist auch ein Fest der Kreaitivität. FOTO: Anja Guhlan / Guhlan Anja
Spremberg. Traditionelles Kürbisschnitzen und viele private Partys mit Gleichgesinnten sind geplant.

Nachdem am Wochenende schon die ersten offiziellen Halloweenpartys stattgefunden haben, schaffen auch immer mehr Spremberger im privaten Raum an Halloween schaurig-schöne Momente.   Schon jetzt kurz vor dem Halloween-Fest zieren daher orangefarbende Gruselgesichter die Hauseingänge und  Vorgärten in Spremberg. So schnitzt auch der Spremberger Andreas Biener  seit etwa drei Jahren fantastische Kürbisgesichter an Halloween, um sie zum Gruselfest zu präsentieren.

Andere Spremberger wie Sandro Hansche sind riesengroße Horrorfans. „Für uns ist das Feiern an Halloween schon ein regelrechtes Muss“, schmunzelt er. So verkleidet er sich an Halloween gerne mal als Joker oder als Scarecrow, bekannt aus Batman. „Ich schlüpfe gerne mal in makabere Rollen. An Halloween passt das gut, im Alltag wäre das eher komisch“, meint er.  Das schaurige und unheimliche  Gestalten macht ihm großen Spaß. Zum Glück hat er in Spremberg Gleichgesinnte gefunden, die seine Leidenschaft teilen. „So veranstalten wir um Halloween herum an  meist drei bis fünf Tagen vor allem private Halloween-Partys.  Alles wird dann schaurig dekoriert, passende Buffets werden gestaltet und unsere Kostüme gegenseitig präsentiert.“

Auch auf den Dörfern wie in Wadelsdorf treffen sich seit etwa vier Jahren Kinder, um eine gemeinsame Halloweenparty zu feiern. „Abends ziehen wir dann meistens von Haus zu Haus und sammeln Süßes oder Saures ein“, erklärt Lars Wuschech.

Auch lokale Geschäfte wie der Friseursalon „Haar-Spree“ aus Spremberg springen auf den Halloween-Zug auf. „Wir öffnen an Halloween für zwei Stunden von 15 bis 17 Uhr, um den Kindern beim Wundenschminken zu helfen. Egal ob Kratz- oder Schnittwunden“, sagt Friseurinhaberin Kathrin Henning.

Einige feiern dieser Tage statt Halloween auch das keltische Samhain-Fest.  So begeht Manja Ulbricht seit gut sieben Jahren dieses Fest. Samhain wird als Beginn des keltischen Jahres angesehen, bei dem Menschen einen Zugang zu den Wesen der anderen Welt haben. Begegnungen zwischen Lebenden und Toten stehen im Vordergrund. „Manche glauben, dass die Ahnen wieder zurück in die Welt der Menschen kommen“, berichtet die Sprembergerin.