ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:44 Uhr

Rund 300 000 Euro Schaden bei Feuer in Spremberg
Großfeuer in Sellessen

Großeinsatz in Sellessen FOTO: Detlef Bogott
Spremberg. In der Nacht zu Sonntag löschte eine Großaufgebot der Feuerwehr einen Brand auf dem Holzhandel. Von Jürgen Scholz

Ein Schaden von wahrscheinlich rund 300 000 Euro ist in der Nacht zu Sonntag bei einem Feuer auf dem Gelände des Holzfachhandels Gebrüder Noack im Spremberger Ortsteil Sellessen entstanden. Dabei brannten zwei Lastwagen aus, ein zur Abfahrt auf einem Anhänger bereitstehender Dachstuhl wurde beschädigt, wie Geschäftsführer Klaus-Dieter Noack am Sonntag gegenüber der RUNDSCHAU bestätigte. Die Familie hatte den Qualm des Feuers selbst bemerkt, weil wegen der warmen Temperaturen die Fenster etwas geöffnet waren. „Da war es aber schon zu spät“, so Noack.

Mit einem Großaufgebot war die Spremberger Feuerwehr ausgerückt: 14 Einsatzfahrzeuge aus Spremberg, Weskow, Schwarze Pumpe, Terpe, Haidemühl, Hornow, Wadelsdorf, Lieskau und Bagenz wurden alarmiert. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie Einsatzleiter Christian Rösinger betonte. Zwar habe es anfangs Probleme geben, weil der Druck in der Löschwasserversorgung hinter dem zurückblieb, was eigentlich vorhanden sein sollte, aber mit zehn bis 15 Kubikmetern Wasser sowie Löschschaumeinsatz habe das Feuer erfolgreich bekämpft werden können. Zur Sicherheit seien aber auch einige Tanklöschfahrzeuge in Bereitschaft gehalten worden, so Rösinger.

Mit einem Radlader des Unternehmens wurde ein Haufen mit Hackschnitzeln auseinander gezogen, der ebenfalls in Brand geraten war, und abgelöscht. Ein Übergreifen auf weitere Bereiche des Sprembeger Familienbetriebs, der Holzhäuser herstellt und zu dem auch ein Sägewerk gehört, konnte verhindert werden.  Gegen 2.45 Uhr wurde der Einsatzort von der Feuerwehr den Verantwortlichen des Unternehmens und der Polizei übertragen, die bislang keine weiteren Angaben machte.

Das Unternehmen selbst wird sich am Montag erst einmal um eine Spedition bemühen müssen, die die geplanten Transporte übernehmen kann, so Klaus-Dieter Noack am Sonntagnachmittag.

Ein Dachstuhl war auf einem Anhänger schon für den Transport fertig gemacht worden.
Ein Dachstuhl war auf einem Anhänger schon für den Transport fertig gemacht worden. FOTO: Thomas Kraftschenko