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| 13:34 Uhr

Grippeviren besonders hartnäckig
Grippewelle im Spremberger Krankenhaus

Spremberg. Auch ums Spremberger Krankenhaus macht die Grippewelle keinen Bogen. „Bekommen wir sonst etwa 50 Krankmeldungen im Monat in dieser Zeit, hat sich die Ausfallrate inzwischen verdoppelt, weil Mitarbeiter oder ihre Kinder erkrankt sind“, so Kathrin Möbius, die Geschäftsführerin der Krankenhausgesellschaft. Von Annett Igel-Allzeit

Zudem seien dieser Grippeviren besonders hartnäckig. „Drei Tage reichen zum Auskurieren nicht, sondern das dauert durchaus drei Wochen“, erklärt sie.

Auch mit Isolierzimmern für Patienten komme das Spremberger Krankenhaus an seine Grenzen. „Wir haben derzeit eine hohe Kapazitätsauslastung. Noch können wir Patienten aufnehmen. Aber das kann in der nächsten Stunde schon anders aussehen“, sagt Kathrin Möbius.

In einer ersten Auswertung mit der Hygieneschwester will das Spremberger Krankenhaus seine Mitarbeiter noch besser über die Grippeschutzimpfung informieren und einfach mehr Termine anbieten. Denn so ein Krankenhaus sollte wirklich helfen können, wenn die Bevölkerung von so einer Grippewelle getroffen wird. „Unsere Betriebsärztin impft. Aber bei einem Dreischichtsystem ist es nicht für alle Kollegen einfach, die angebotenen Termine wahrzunehmen.“ Einen genauen Überblick, wie viele Mitarbeiter sich den Grippeschutz verabreichen lassen, hat sie nicht: „Das ist ja freiwillig, und viele Kollegen lassen sich gleich von ihrem Hausarzt impfen.“