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| 17:51 Uhr

Feuerwehr war dieses Jahr dran
Grausteiner zeigten sich spendabel

Dass Zampern in Graustein lukrativ sein kann, bewies die Zampergruppe unter Regie der Feuerwehr.
Dass Zampern in Graustein lukrativ sein kann, bewies die Zampergruppe unter Regie der Feuerwehr. FOTO: Detlef Bogott
 Graustein. Zampertour brachte fette Beute von über 3000 Euro ein – davon wird auch die Dorffest-Band bezahlt.

In diesem Jahr haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Graustein die Verantwortung übernommen. Im kommenden Jahr weden wieder die Sportvereine dafür sorgen, dass möglichst viel Geld und Eier in die Kassen und Körbe kommen. Auch die Kita im Ort hat bereits ihre Zamper-Tour hinter sich.

Pünktlich um 10 Uhr startete der bunte Tross am Sportlerheim. Die Häuser an der Bundesstraße standen zuerst auf dem Tourenplan. Bei Familie Rapsch gab es die erste Stärkung für den Tag. Für alle wartete eine heiße Bockwurst am Hof. Kein Haus wurde ausgelassen, wer nicht zu Hause war hatte seine Spende an die Haus- oder Hoftür gehängt. An dem großen Wohnblock an der Neubaustraße warteten manche Bewohner schon auf die Truppe. An jedem der vier Hauseingänge gab es ein musikalisches Ständchen. „Für die Feuerwehr geben wir gerne etwas“, sagte eine Anwohnerin und füllt die Kassen der Zamperfreunde. Auch die Körbe füllen sich langsam mit Eiern, auf einem Spieß stecken schon vier Stück Speck.

Die Straße ,,An den Gärten“ zieht sich  weit in das Dorf rein. So gut wie jeder gibt etwas. Auch bei Familie Hockun wird Halt gemacht. Für die Zamperer gibt es Schokoladenpralinen. Etwas abgelegen an einem Feld liegt das Haus von Familie Kleitz. Hier ist es schon seit längerer Zeit Sitte, die Zamperer zu beköstigen. Achim Kleitz war 30 Jahre Wehrführer in Graustein, seine Frau hatte auf der Terrasse Getränke, Kaffee, Gurken, Schmalz- und Eiersalatstullen im Angebot.

 Bis zum Einbruch der Dunkelheit ging die Tour. Dann kamen  alle zum gemeinsamen Eier essen ins Sportlerheim. Auch Dorfbewohner wie Familie Kleitz schauten vorbei, um beim Auszählen zu helfen. Bert Schwietzke konnte später dann stolz die Errungenschaft verkünden: Die Zampertour brachte 3260,36 Euro ein. Eine stolze Summe, die sich sehen lassen kann. Unter anderem wird das Geld auch für die Kapelle verwendet, die zum diesjährigen Dorffest aufspielen wird, so der Feuerwehrchef.

(dbo)