(dbo) Die Überraschung ist  gelungen: In einem kleinen Konvoi von drei Traditionsfahrzeugen kam die Freiwillige Feuerwehr Spremberg am Samstag mit zwölf Kameraden, um Karl-Heinz-Winkler zum 75. Geburtstag  zu gratulieren.

„Auto-Winkler“ ist so etwas wie der Motor der Feuerwehr. Seit mehr als  27 Jahren ist er  Partner der Feuerwehr und hat bislang jedes Problem gelöst. Sämtliche Einsatzfahrzeuge der Spremberger Feuerwehr werden von ihm gewartet und repariert. „Und das klappt in all den Jahren bestens“, sagt Stadtwehrführer Frank Balkow. Auch bei älteren Fahrzeugen, die längst nicht mehr im Einsatz sind. „Das ist nicht immer leicht“, sagt der Firmenchef. „Viele Fahrzeuge haben noch einen W 50-Motor und die, wie auch Ersatzteile dafür, müssen aus Ungarn besorgt werden.“

Der Werkstattleiter des Handelstransportes hatte nach zweijährigen Verhandlungen mit der Treuhand das Areal gekauft und zusätzliche Werkstätten und Nebengebäude errichtet. Aber als Hauptwerkstatt dient heute noch der alte Lockschuppen der Spremberger Stadtbahn von 1898. Spezialisiert ist die Werkstatt auf Lkw und  kleinere Nutzfahrzeuge.

Winkler will, so lange es gesundheitlich geht, weitermachen. Sein Sohn Nino, der längst selbst Kfz-Meister ist und in Vaters Betrieb gelernt und ausgebildet wurde, steht bereit, die Firma weiter zu führen.