Das Gebäude, das vielen Sprembergern noch als ehemaliges Heimatmuseum bekannt ist und in den vergangenen Jahren vom Albert-Schweitzer-Familienwerk Brandenburg um- und ausgebaut wurde, beherbergt inzwischen die mobile und ambulante Frühförder- und Beratungsstelle, den Offenen Jugendtreff, das Zentrum für Bildung und Austausch sowie die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KISS). Letztere organisiert auch den 1. Spremberger Selbsthilfe-Tag. "Vorbereitet werden Informationsstände zu aktuellen gesundheitlichen Themen, wie zum Beispiel Depression, Sucht oder Diabetes", erklärt Kiss-Leiterin Anne Schmalenberg. Einige der bereits 20 existierenden Selbsthilfegruppen werden über ihre Arbeit berichten. Aber auch das Prinzip Selbsthilfe allgemein wird erläutert. "Dabei geht es ja darum, dass Gleichbetroffene ihre Erfahrungen austauschen, die Isolation überwinden und sich gegenseitig Hilfe leisten." Geplant sind an diesem Tag zudem Aktionsstände von Apotheken, Mitmach-Angebote für Kinder sowie ein sozialer Trödelmarkt für Erwachsene.