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Gespräche über Post in Spremberg dauern länger

Ein Ersatz für die geschlossene Postbankfiliale ist noch nicht in Sicht.
Ein Ersatz für die geschlossene Postbankfiliale ist noch nicht in Sicht. FOTO: ani
Spremberg. Die Gespräche über das künftige Angebot der Deutschen Post und der Postbank in Spremberg werden noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Das teilt Postbank-Pressesprecher Tim Rehkopf mit. René Wappler

Am Montag dieser Woche hatte die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) bei der Konferenz des Hauptausschusses berichtet, dass die Rathaus-Mitarbeiter nach der Schließung der Hauptpost mit dem Dienstleister in Kontakt stehen. "Für uns kam die Botschaft überraschend, dass die schöne Hauptpost von jetzt auf gleich geschlossen wird", sagte sie.

Postbank-Pressesprecher Tim Rehkopf berichtet: "Um unseren Kunden schnellstmöglich wieder eine grundlegende Finanzdienstleistung anbieten zu können, laufen derzeit weitere Gespräche zur Installation eines SB-Terminals bei der örtlichen Shell-Station." Dieses Terminal soll für Kontoauszüge, Überweisungen und die Anzeige des Kontostands dienen. Der Filialbetrieb an der Spremberger Poststraße musste nach Auskunft des Pressesprechers "zum vorbeugenden Schutz von Kunden und Mitarbeitern" eingestellt werden - wegen erheblicher Baumängel. Die Deutsche Post hat ihren Mietvertrag fristlos gekündigt, wie Bürgermeisterin Christine Herntier mitteilt. Bereits vier Mal wandten sich die Mitarbeiter des städtischen Fachbereichs für Bauen und Wohnen an die Denkmalschutzbehörde, um vor allem auf den bedrohlichen Zustand im Dachbereich des Gebäudes hinzuweisen.