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| 02:37 Uhr

Gespräche mit Ministerin zu Spremberger Geburtshaus geplant

FOTO: Fotolia
Spremberg. Am 1. Juli schließt das Geburtshaus in Spremberg. Die Mütter Mandy Hanelt und Kathleen Jando-Hennrich wollen dies nicht hinnehmen und setzen sich für den Erhalt des Hauses ein (die RUNDSCHAU berichtete). Nach einem Gespräch mit Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos), Krankenhaus- Geschäftsführerin Kathrin Möbius sowie mit der Chefärztin der Gynäkologische Abteilung, Sabine Manka, setzen sie im besten Fall auf eine Wiedereröffnung des Geburtshauses. ssr

"Uns wurden noch einmal die Gründe für die Schließung erläutert", sagt Mandy Hanelt. Dabei gehe es vor allem um die fehlende ärztliche Routine in der Gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses. Zuletzt waren nur sieben bis neun Geburten pro Jahr wegen einer Komplikation vom Geburtshaus auf die Gynäkologischen Abteilung aufgenommen worden. Dies regelte ein Versorgungsvertrag. Dieser Vertrag kann nicht verlängert werden, weil den Gynäkologen die Routine bei der Geburtshilfe fehlt, um die hohen Leistungsstandards zu erfüllen. "Die Bürgermeisterin hat uns versprochen sich der Sache anzunehmen und will ein Gespräch mit der brandenburgischen Familienministerin führen", sagt Mandy Hanelt. Bei dem Gespräch mit Ministerin Diana Golze (Die Linke) im Juni sollen auch die beiden Mütter dabei sein. Mandy Hanelt sagt: "Die Schließung am 1. Juli lässt sich bestimmt nicht verhindern, auch weil die Hebammen ihre Versicherungen für den Zeitpunkt gekündigt haben. Aber vielleicht gibt es eine Wiedereröffnung des Geburtshauses."