ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:30 Uhr

Blümchenkaffee
Geschichte vom Pinguin verzaubert auch Erwachsene

Ingeborg Röhl hat am Dienstag beim Blümchenkaffee aus dem Kinderbuch „Ginpuin“ vorgelesen. Dazu war sie eigens in ein Pinguin-Kostüm geschlüpft.
Ingeborg Röhl hat am Dienstag beim Blümchenkaffee aus dem Kinderbuch „Ginpuin“ vorgelesen. Dazu war sie eigens in ein Pinguin-Kostüm geschlüpft. FOTO: Arlt Martina
Spremberg. „Blümchenkaffee“ im Kontaktcafé der Volkssolidarität findet aufgrund der Grippewelle ohne Kinder statt.

Normalerweise treffen sich Jung und Alt zur Veranstaltungsreihe „Blümchenkaffee“ an einer Kaffeetafel. Der Generationentreff ist eine Initiative der Freiwilligenagentur Spremberg, bei dem besonders die Wunschgroßeltern des Projektes angesprochen sind. Ziel dieses Projektes ist es, Senioren, die Kinder mögen und gern Kontakt mit Familien haben möchten, mit Familien zusammenzubringen, die keine Großeltern haben oder wo diese nicht in der Nähe wohnen, um die Kinder zu betreuen. Dann machen die Wunschgroßeltern mit den Kindern Hausaufgaben, spielen mit ihnen, lesen vor oder machen kleine Ausflüge. Dafür haben sich auch Waltraud Natzek, Rosemarie Wanke und Ilona Müller entschieden.

Leider waren aufgrund der Grippewelle am Dienstagnachmittag beim „Blümchenkaffee“ keine Kinder anwesend. Auf dem Programm stand eine Lesung des Kinderbuches „Ginpuin“. Es handelt von einem Pinguin, der „etwas anders“ ist, weil er die Buchstaben beim Sprechen verdreht. In der Geschichte macht er eine große Reise mit dem Schiff, bekommt Heimweh und will unbedingt wieder in seine Heimat zu der großen Pinguinfamilie zurückkehren, wo er herzlich empfangen wird.

Gern lauschten auch die Erwachsenen der  Geschichte vom Pinguin, gelesen von Ingeborg Röhl. Die 80-Jährige schlüpfte selbst in die Rolle eines kleinen Pinguin. Monika Gawron lud dann alle Gäste zu einer Bastelrunde ein – gestaltet wurden Pinguine.

Das „Blümchenkaffee“ findet stets am letzten Dienstag im Monat im Kontaktcafé der Volkssolidarität statt. Jedermann ist willkommen – ob mit oder ohne Kind. „Hier können sich die Gäste einfach mal an der Kaffeetafel entspannen und plaudern“, so Sabine Rackel von der Freiwilligenagentur. Meist gibt es ein kleines Thema, das im Mittelpunkt des Nachmittags steht. „Besonders die Kinder sind dann immer mit großem Eifer dabei. Wir leihen uns auch mal Bücher bei der Kreisbibliothek aus. Es ist eine ganz lockere Runde.“

Das nächste Treffen unter dem Motto „Es ostert sehr – mit Irma Röck“ folgt am 27. März um 15 Uhr.

(mat)