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| 17:12 Uhr

Ausflug in die Historie der Stadt Spremberg
Die Geschichte des Schlosses kompakt gefasst

 Eckbert Kwast als Fachleiter des Heidemuseums macht seinen Beamer für seinen Vortrag zur Schlossgeschichte klar. Barbara Franke organisiert die Veranstaltungsreihe im Kontaktcafé der Volkssolidarität. 
Eckbert Kwast als Fachleiter des Heidemuseums macht seinen Beamer für seinen Vortrag zur Schlossgeschichte klar. Barbara Franke organisiert die Veranstaltungsreihe im Kontaktcafé der Volkssolidarität.  FOTO: Arlt Martina
Spremberg. Im Rahmen des Bildungszentrums 55 plus plauderte Ekbert Kwast über das älteste Gebäude der Stadt Spremberg.

Sehr interessante Themen wählt das Spremberger Organisationsteam vo Bildungszentrum 55 Plus um Barbara Franke stets aus. Im Rahmen der Heimatgeschichte konnte am Montag Eckbert Kwast als Fachleiter des Niederlausitzer Heidemuseums begrüßt werden. Er machte seinen Beamer startklar und zeigte viele interessante Dokumentationen über das Spremberger Schloss.

Die Schlossanlage ist das älteste Bauwerk der Stadt Spremberg und hat eine lange Baugeschichte. Zunächst war es eine romanische Wasserburg, dann wurde das Gebäude unter den Herzögen von Sachsen-Merseburg, insbesondere dem Herzog Heinrich, zu einer frühbarocken Anlage ausgebaut.

In seinen Ausführungen wandelte Eckbert Kwast auf den Spuren von Herzog Heinrich von Sachsen-Merseburg. Später diente das Schloss zu Verwaltungszwecken.

„Natürlich forschten wir immer wieder, was aus dieser Zeit noch zu erfahren war“, erklärte Kwast. So gehörte auch das Kavaliershaus des Herzogs als persönliche Herberge dazu. In dem Gebäude befindet sich heute die Sparkasse in Spremberg. „In seiner Freizeit ging Herzog Heinrich besonders gern zur Jagd und auch das Vogel- und Scheibenschießen war ein Muss“, plauderte der Fachleiter Museum aus dem Erkenntniskästchen. Kwast zeigte Auszüge aus einem Tagebuch, die teilweise sehr schwierig zu entziffern waren.

Viele Bilder von Herzog Heinrich zu Sachsen-Merseburg existieren nicht. Doch auf der Leinwand zeigte Kwast ein Bild, das vor einigen Jahren von dem Spremberger Künstler Willy Buder gestaltet wurde und dem Original sehr nahekommt.

Heute beherbergt das sogeannnte Kulturschloss die Musik- und Kunstschule, die Kreisbibliothek des Landkreises Spree-Neiße sowie das Niederlausitzer Heidemuseum. Besitzer des Schlosses und Träger der Einrichtungen ist der Landkreis Spree-Neiße.

Die nächste Veranstaltung im Rahmen der Reihe findet am 20. Mai um 14 Uhr statt. Dann spricht Susanne Rudolph von der Robert-Koch-Apotheke zum Thema: „Gesund erleben – rundum gut versorgt“.

 Eckbert Kwast als Fachleiter des Heidemuseums macht seinen Beamer für seinen Vortrag zur Schlossgeschichte klar. Barbara Franke organisiert die Veranstaltungsreihe im Kontaktcafé der Volkssolidarität. 
Eckbert Kwast als Fachleiter des Heidemuseums macht seinen Beamer für seinen Vortrag zur Schlossgeschichte klar. Barbara Franke organisiert die Veranstaltungsreihe im Kontaktcafé der Volkssolidarität.  FOTO: Arlt Martina
(mat)