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| 02:53 Uhr

Gerhard Vogel erhält Veltener Teller

Gerhard Vogel (Mitte) bekam den "Veltener Teller" von Bürgermeisterin Christine Herntier und von Hubert Lamm (r.) überreicht.
Gerhard Vogel (Mitte) bekam den "Veltener Teller" von Bürgermeisterin Christine Herntier und von Hubert Lamm (r.) überreicht. FOTO: Würz
Spremberg. Die Freude steht Gerhard Vogel ins Gesicht geschrieben, als der Spremberger am gestrigen Montag eine besondere Ehrung entgegennehmen darf. Der mit seinen 86 Jahren noch sehr rüstige Senior bekam am Rande der Spremberger Seniorenbeiratssitzung gestern den "Veltener Teller" überreicht. Catrin Würz

Dabei handelt es sich um eine Auszeichnung des Landes Brandenburg, die herausragendes ehrenamtliches Engagement von Senioren würdigt.

Eigentlich war diese Auszeichnung, die alljährlich nur zehn älteren Bürgern aus Brandenburg zugesprochen wird, bereits zum Ehrenamtstag im Dezember verliehen worden. Doch der Spremberger Preisträger Gerhard Vogel konnte damals nicht zur Auszeichnungsveranstaltung nach Potsdam reisen und die Ehrung aus den Händen von Sozialminister Günter Baaske in Empfang nehmen. Deshalb überreichten nun die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier und der Vorsitzende des Spremberger Seniorenbeirates Hubert Lamm den handgefertigten Ehrenteller am gestrigen Montag mit genauso herzlicher Geste. "Als langjähriges Mitglied unseres Seniorenbeirates ist Gerhard Vogel ein stets einsatzbereiter und aktiver Mitstreiter - nicht nur in der Seniorenpolitik. Auch für die Umwelt und das Gemeinwesen setzt er sich ein. Besonders liegt ihm auch die Zusammenarbeit mit den Senioren aus Sprembergs polnischer Partnerstadt Sprotawa am Herzen", fasste der Seniorenbeiratschef Hubert Lamm all die Gründe zusammen, die den Ausschlag dafür gaben, den Spremberger für diese Auszeichnung vorzuschlagen.

Gerhard Vogel freute sich sichtlich. "Das ist mir eine große Ehre", sagte der 86-Jährige, der viele Jahre lang als ökonomischer Direktor im Spremberger Sprelawerk tätig war und ab 1993 zehn Jahre lang als Stadtverordneter mitarbeitete. Besonders stolz sei er über diese Auszeichnung, weil die Idee dafür von der unvergessenen Brandenburger Politikerin Regine Hildebrandt stamme. Auf ihre Anregung hin waren im Jahr 1995 zum ersten Mal Senioren für ihre besonderen Verdienste im Ehrenamt geehrt worden. Die Auszeichnung verweist darauf, wie wichtig die Teilhabe und das Engagement älterer Menschen als tragende Säule der Gemeinschaft sind.