Demzufolge gebe es nur dann finanzielle Unterstützung, wenn es sich um Projekte oder Veranstaltungen handelt, die über die Grenzen des jeweiligen Vereins hinaus reichten. Rein vereinsinterne Dinge wären dann nicht mehr förderfähig.

Anträge könnten bis zum 30. Juni bei der Stadtverwaltung eingereicht werden, zwei Monate länger als üblich, weil die Richtlinie erst am 17. Februar in der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung steht. Anschließend berät der Bildungsausschuss über die Vergabe. Das letzte Wort habe allerdings Bürgermeisterin Birgit Zuchold.

Das zu verteilende Geld stammt aus dem Welzow-Vertrag, einer Vereinbarung mit dem Bergbau- und Energiekonzern Vattenfall. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren (120 000 Euro) zahle das Unternehmen anno 2016 für diese Zwecke "nur" noch 80 000 Euro aus. In der rund 3800 Einwohner zählenden Stadt Welzow gibt es insgesamt um die 40 Vereine.