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Gegenseitige Akzeptanz im Schulprojekt vertieft

Die Klasse 3b nutzte das Angebot der Behindertenwerkstatt Spremberg zum Thema Blindheit.
Die Klasse 3b nutzte das Angebot der Behindertenwerkstatt Spremberg zum Thema Blindheit. FOTO: zvg
Spremberg. Die Klasse 3b der Astrid-Lindgren-Grundschule Spremberg hat passend zu den Unterrichtsthemen "Miteinander Leben" und "Akzeptanz der Vielfalt" das BWS in Spremberg. Die Kinder konnten dort an Stationen ihr Wissen über das Thema Blindheit erweitern und vor allem Erfahrungen sammeln, so Klassenlehrerin Anne Wolf. red/js

In einer Station lernten die Kinder Hilfsmittel für Sehbehinderte kennen, unter anderem ein Gerät, das Töne von sich gibt, wenn man eine Tasse oder ein Glas befüllt und damit ein Überlaufen verhindert. Jedes Kind erhielt ein Blatt mit seinem Namen in Blindenschrift. Im Dunkelraum konnten die Kinder für einige Zeit in völliger Dunkelheit nachempfinden, wie schwierig es ist, sich als sehbehinderter Mensch zu orientieren. Sie ertasteten verschiedene Dinge und konnten außerdem versuchen, etwas zu essen und sich ein Getränk einzugießen.

"Der Austausch und Umgang mit sehbehinderten Personen baute Berührungsängste ab und sorgt für die Ausbildung einer Akzeptanz und Toleranz gegenüber Menschen mit Handicap", zeigte sich die Lehrerin von dem Angebot überzeugt.