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| 11:39 Uhr

Geflügelpestvirus bei Wildvogel in Spremberg nachgewiesen

Ein Schild weist auf einen Geflügelpest-Sperrbezirk hin. Foto: Holger Hollemann/Archiv
Ein Schild weist auf einen Geflügelpest-Sperrbezirk hin. Foto: Holger Hollemann/Archiv
Spremberg. Am Montag, 30. Januar, wurde an der Vorstaumauer der Spremberger Talsperre auf der östlichen Auslaufseite eine tote Stockente geborgen. Darüber informierte der Landkreis Spree-Neiße am Donnerstag. Nach Meldung des Fundes wurde unverzüglich der aufgefundene Vogel an das Landeslabor Berlin-Brandenburg zur Untersuchung übersandt. red

Heute bestätigte das Landeslabor die Infektion des Stockentenfundes mit aviären Influenza A-Viren H5N8. Die weitere Abklärung erfolgt durch das Nationale Referenzlabor auf der Insel Riems. Mit der Feststellung des Verdachts der Geflügelpest beim Wildvogel wurden durch das Veterinäramt des Landkreises Spree-Neiße alle notwendigen Maßnahmen angeordnet. Es werden ein Sperrbezirk von einem Kilometer und ein Beobachtungsbezirk von drei Kilometern um den Fundort eingerichtet. Die Kennzeichnung der Bezirke wird für alle Bürger sichtbar durch Schilder mit dem Hinweis "Wildvogelgeflügelpest - Sperrbezirk" und "Wildvogelgeflügelpest - Beobachtungsgebiet" vorgenommen. Als zusätzlich angeordnete Schutzmaßnahme gilt es für Besitzer von Hunden und Katzen sicherzustellen, dass deren Tiere im Sperr- und Beobachtungsgebiet nicht frei umherlaufen. Weiterhin ist in diesen Gebieten die Jagd auf Federwild untersagt.