ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:43 Uhr

Gedenkstein wird zum Herrenhaus bugsiert

Schönheide. Mit 200 Euro aus der „Kopfgeldkasse“ und viel Engagement soll der Gedenkstein für den „Prinzenretter“ Heinrich von Hagen umgesetzt werden. Von einem Feld am Waldrand soll der tonnenschwere Findling mit einem Kran zum Schönheider Schlosspark bugsiert werden. kg

"Im Herbst, nach der Ernte, soll der Stein umgesetzt werden", sagt Ortsvorsteher Wilfried Noack (parteilos). Kranhilfe bekommen die Schönheider von der LTS Groß Luja, die Planungen mit dem Grundriss und dem Fundament hatte Martina Nowothnick aus Graustein übernommen. Einen gut sichtbaren Platz für den Stein hat sich Wilfried Noack auch schon ausgesucht. "Der Gedenkstein soll vor den Tannen an der Ecke Am Waldesrand und Schöne Heide stehen." Allerdings müsste vorher ein Teil der Hecke entfernt werden, sagt der Ortsvorsteher.

Im Jahr 1870 hat Generalleutnant von Hagen geistesgegenwärtig das Leben von Prinz Albrecht gerettet und dafür zwei Denkmale bekommen: Eins davon steht am Schloss Berlin-Charlottenburg (mit einer bronzenen Relieftafel), das andere Exemplar (mit einem Foto) soll nun einen Platz im Schönheider Schlosspark bekommen. Dort hatte die Familie von Hagen 53 Jahre im Herrenhaus gelebt.