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Gartensparte "Nach Feierabend" lockt Dresdner an

Für Stimmung beim Welzower Gartenfest haben auch die Karnevalisten aus Neupetershain gesorgt.
Für Stimmung beim Welzower Gartenfest haben auch die Karnevalisten aus Neupetershain gesorgt. FOTO: amz1
Welzow. Am vergangenen Wochenende haben die Mitglieder der Welzower Kleingartensparte "Nach Feierabend" zu ihrem zweiten Sommerfest der "Neuzeit" eingeladen, und zahlreiche Gäste kamen. Von "Neuzeit" wird deshalb gesprochen, weil es bereits in den 1990er-Jahren ähnliche Veranstaltungen gergeben hatte, diese Tradition dann aber unterbrochen wurde und schließlich ganz eingeschlafen war. amz1

Am vergangenen Wochenende haben die Mitglieder der Welzower Kleingartensparte "Nach Feierabend" zu ihrem zweiten Sommerfest der "Neuzeit" eingeladen, und zahlreiche Gäste kamen. Von "Neuzeit" wird deshalb gesprochen, weil es bereits in den 1990er-Jahren ähnliche Veranstaltungen gergeben hatte, diese Tradition dann aber unterbrochen wurde und schließlich ganz eingeschlafen war. Der neue Vereinsvorstand hat die Sommerfeste im Vorjahr neu belebt.

Für die Kinder der Laubenpieper und ihrer Gäste konnte eine Hüpfburg und eine Malstraße organisert werden, zudem sorgten die Frauen für Kaffee und Kuchen, und im Rahmen einer Tombola wurden attraktive Preise verlost. Den kulturellen Höhepunkt am Abend sicherten die Neupetershainer Karnevalisten mit ihrem Auftritt in der Sparte.

Der Kleingartenverein "Nach Feierabend" umfasst nach den Angaben der Vorstandsmitglieder Werner Schulze und Christina Augsten 73 Gärten mit einer Fläche von jeweils 550 Quadratmetern, von denen aktuell 64 belegt seien. Es gebe sogar Pächter aus Dresden. "Wir sind wohl etwas preiswerter als die Gartenvereine in den Großstädten", erklärt Werner Schulze. Nicht zuletzt freuen sich auch die einheimischen Mitglieder über die Lage der grünen Oase am Welzower Steinweg. Sie befindet sich ganz in der Nähe des Stadtwaldes und des Welzower Schwimmbades.

In diesem Jahr begehen die Mitglieder das bereits 85-jährige Bestehen ihrer Gartensparte. Einst befand sich das Areal in unmittelbarer Nähe des Alfred-Scholz-Werkes mit seiner Brikettfabrik in Welzow. Das geerntete Obst und Gemüse musste vor dem Verzehr immer generell abgewaschen werden, erinnern sich die Alteingesessenen. "Aber der Verpachtungsgrad der Gärten war damals trotzdem höher als heute", sagt Werner Schulze.

Indes wollen die Kleingärtner in diesem Jahr nochmals feiern. "Geplant ist, ein Oktoberfest auf die Beine zu stellen", kündigt Christina Augsten an. Der genaue Termin für dieses Fest im 85. Jahr stehe allerdings noch nicht fest.