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| 01:03 Uhr

Gallenbitterer Gallenröhrling wird leicht verwechselt

Spremberg.. Die Pilzarten der Region stellen wir Ihnen wöchentlich in der RUNDSCHAU vor. Heute schreibt Pilzexperte Armin Busse über den Gallenröhrling, der auf Lateinisch Tylopilus felleus heißt: Foto: Armin Busse


Der Gallenröhrling, auch als Bitterpilz bekannt, gilt als verzwickter Doppelgänger einiger guter Speisepilze. Besonders häufig wird er (besonders jung) für einen Steinpilz, einen Birkenpilz oder eine Marone gehalten.
Der Verwandlungskünstler unter den Röhrenpilzen hat einen hellbraunen, matten Hut. Die Röhren, welche erst weiß sind, verfärben sich mit zunehmendem Alter in ein kräftiges Rosa. Der Stiel ist gelbbräunlich bis olivbräunlich, jung vielfach wie beim Steinpilz dick geformt, später schlanker werdend.
Deutlich ist seine dunkle Netzzeichnung auf dem helleren Stielgrund zu sehen. Sollten sich Pilzsammler einmal nicht nicht sicher sein, ob sie nicht doch einen Gallenröhrling erwischt haben, dürfen sie ein Stückchen abbrechen und die Bruchstelle anlecken. Besonders junge Pilze sind gallenbitter.
Man findet den Gallenröhrling in feuchten Nadelwäldern auf sauren Böden, so ist der Gallenröhrling im gesamten ehemaligen Altkreis Spremberg verbreitet.