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| 02:44 Uhr

Fußball-Cup für Toleranz in Sellessen geplant

Noch können sich Mannschaften bei Hagen Broda (rechts) für das Turnier in Sellessen anmelden.
Noch können sich Mannschaften bei Hagen Broda (rechts) für das Turnier in Sellessen anmelden. FOTO: mat1
Spremberg. Bisher haben sich nach Angaben des Veranstalters zehn Mannschaften für das Turnier vom 4. August bis 6. August angemeldet. René Wappler

Der Spremberger Fußball-Cup findet in diesem Jahr auf dem Sportplatz in Sellessen statt. Wie Hagen Broda vom Organisationsteam mitteilt, erwarten die Veranstalter für den Wettbewerb vom 4. August bis 6. August Mannschaften aus Spremberg, Cottbus, Senftenberg und Hoyerswerda. "Bis jetzt haben sich zehn Mannschaften gemeldet", sagt Hagen Broda.

Der Fußball-Cup folgt dem Motto: "Sag nein zum Rassismus - Spremberg weltoffen und tolerant." Dazu erläutert Hagen Broda: Fußball stehe nun einmal für Vielfalt. "Er ist offen für alle Menschen aus allen sozialen Schichten, allen Nationalitäten, unabhängig von Herkunft und Religion." So betont der Veranstalter, dass Sprachbarrieren oder kulturelle Unterschiede bei diesem Wettbewerb "kaum eine Rolle spielen".

Beim Turnier in Sellessen werden demnach Mannschaften von Firmen, Asylbewerbern und weiteren Freizeitsportlern antreten. Die Vorrunde beginnt am Freitag, 4. August, um 17 Uhr.

Für das Frauenturnier am Sonnabend, 5. August, waren zunächst zwölf Mannschaften eingeplant. Doch wegen der Schuleinführung in Sachsen sagten sechs Teams wieder ab, wie Hartmut Broda mit Bedauern feststellt. Dennoch beginnt das Frauenturnier wie vorgesehen um 10 Uhr.

Mit der Zwischenrunde des Fußball-Cups geht es am Sonntag, 6. August, um 12 Uhr weiter. Die Endrunde folgt gegen 14 Uhr. Am Nachmittag findet die Siegerehrung statt.

Noch können sich Mannschaften für den Wettbewerb in Sellessen anmelden, zum Beispiel direkt bei Hagen Broda unter Telefon 0172 3710314. Auch die E-Mail-Adresse fussballkapspremberg@web.de lässt sich dafür nutzen.

"Wir setzen uns dafür ein, alle am Fußball Beteiligten vor Benachteiligungen zu schützen, und treten aktiv gegen Diskriminierungen ein", erklärt Hagen Broda. "Wir wollen natürlich auch erreichen, dass Menschen, die gern Fußball spielen, sich in der Lausitz wohlfühlen und den Weg in die Sportvereine der Region finden."