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| 01:28 Uhr

Für die Welzower ist nach der Wahl vor der Wahl des Bürgermeisters

Welzow. Birgit Zuchold (SPD) geht am 21. Juni als Favoritin um den Posten des hauptamtlichen Bürgermeisters in die Stichwahl. Sie hat allerdings ihr Ziel, im ersten Anlauf Bürgermeisterin zu werden, um 93 Stimmen verfehlt. Ihr Konkurrent ist Lutz Frauenstein (Stadtumbau Welzow). kg

Am Montagabend hat der Wahlausschuss das Ergebnis der Bürgermeisterwahl festgestellt, zu der 3692 Welzower an die Wahlurnen gerufen worden waren. Auf Birgit Zuchold (SPD) entfielen 1004 Stimmen, auf Lutz Frauenstein (Stadtumbau Welzow) 626 Stimmen, auf Christina Wesnigk (Einzelbewerberin) 472 Stimmen und auf Michael Greschow (Einzelbewerber) 91 Stimmen.

An der Briefwahl hatten sich 366 Welzower beteiligt (die RUNDSCHAU berichtete). Der Wahlausschuss hat festgestellt, dass bei der Briefwahl 154 Stimmen auf Lutz Frauenstein, 142 Stimmen auf Birgit Zuchold, 54 Stimmen auf Christina Wesnigk und elf Stimmen auf Michael Greschow entfallen sind. Insgesamt waren 32 der abgegebenen Wählerstimmen für ungültig erklärt worden. Es habe keine Beanstandungen an der Wahl gegeben.

Keiner der vier angetretenen Bürgermeisterkandidaten hat die absolute Mehrheit der Wählerstimmen auf sich vereinigen können. Wie Martina Fisser, stellvertretende Wahlleiterin erklärte, seien 1097 Stimmen notwendig gewesen, um den Bürgermeister wählen zu können. Diese Anzahl sei nicht zustande gekommen. Daher werde es am 21. Juni eine Stichwahl geben. Dafür sind zwei Bewerber zugelassen: Birgit Zuchold (SPD) und Lutz Frauenstein (Stadtumbau Welzow).

An der Wahl zum hauptamtlichen Bürgermeister haben sich am vergangenen Sonntag 2225 Welzower beteiligt, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 60,27 Prozent. „Ein ungewöhnlich hohes Ergebnis für Welzow“, kommentierte Martina Fisser nach der Sitzung des Wahlausschusses. kg