Den Störchen in Terpe geht es gut. „Sie brüten fleißig“, bestätigt der Ortsvorsteher Dieter Freißler. Auf wie vielen Eiern die Störchin genau sitzt, weiß er noch nicht. „Wir wollen nicht beim Brüten stören. Aber sobald da eine paare Hälse mehr über den Nestrand ragen, werden wir mal eine Drohne über das Nest fliegen lassen“, sagt Freißler. In den vergangenen Jahren seien stets zwei oder drei Junge groß geworden.
Aber auch von den Terpschen Mehlschwalben gibt es gute Nachrichten. Sie haben den Schwalbenturm an der Dorfaue gut angenommen. Im Februar 2019 war der Turm errichtet und im März von Vertretern des Spremberger Nabu-Regionalverbandes und vom Naturschutzmanagement der Lausitz Energie Bergbau AG (Leag) eingeweiht worden. Silvio Kittan, Zimmerermeister aus dem sächsischen Groß Düben, hatte den Turm gebaut.

Terper Schwalben bauen Nester mit Lehm

Mehrere Nestschalen sind besetzt. Im Gegensatz zu den Rauchschwalben wohnen Mehlschwalben gern dicht beieinander. Von einer Bank aus lässt sich derzeit gut beobachten, wie die Schwalbeneltern Futter für den Nachwuchs bringen. Auch Spatzen kommen gelegentlich gucken. Nur eigene Nester, wie in mehreren Terper Innenhöfen, haben die Schwalben am Turm noch nicht gebaut. Dazu brauchten sie Lehm, natürliches Polstermaterial und Wasser.
Zum Beispiel aus dem Schulteich nebenan. Am Schulteich lassen sich derzeit Froschkonzerte erleben. Die Teichfrösche sonnen sich auf den Seerosenblättern. Ihre Paarungszeit hat jetzt im Mai begonnen und zieht sich noch bis in den Juni.
Naturschutz Spremberg Ein Schwalbenturm für Terpe

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