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| 17:15 Uhr

Schwarze Pumpe
Frisches Obst und Gemüse für die Spremberger Tafel

Gerd Liehmann und Mitarbeiterin Ramona Rehfeld im Gewächshaus des Kräutergarten-Projektes in Schwarze Pumpe.
Gerd Liehmann und Mitarbeiterin Ramona Rehfeld im Gewächshaus des Kräutergarten-Projektes in Schwarze Pumpe.
Schwarze Pumpe. Derzeit arbeiten sieben Beschäftigte im Kräutergarten. Von Martina Arlt

Auf einer Fläche von 2300 Quadratmetern bauen derzeit die sieben Mitarbeiter mit Mehraufwandsentschädigung im ASF-Kräutergarten in Schwarze Pumpe Obst und Gemüse für die Spremberger Tafel an. Dieses Projekt befindet sich in Trägerschaft des Albert-Schweitzer-Familienwerkes.

Die grüne Oase gibt es seit 2005, vor acht Jahren übernahm Gerd Liehmann die Leitung dieses Projektes. Er ist mit seinen Mitarbeitern stets bemüht, ein vielseitiges Angebot an Obst und Gemüse anzubauen. Dazu gehören Gurken, Tomaten, Paprika, Radieschen, Kartoffeln, Kohlrabi, Rhabarber, Porree, Grünkohl, Kürbis und erstmals in diesem Jahr Blumenkohl. Auch Blumen wie Landnelken, Gladiolen, Pfingstrosen und Dahlien gedeihen auf diesem Areal.

„Mehrmals in der Woche wird die Spremberger Tafel von uns unentgeltlich beliefert. Das frische Obst und Gemüse ist heiß begehrt“, berichtet Gerd Liehmann. Wie überall in der Freilandkultur ist auch das Projekt in Schwarze Pumpe von der Witterung abhängig. „Fehlt Regen, dann ist es problematisch mit der Wässerung, denn wir haben nur Trinkwasser zum Gießen. Auch die Bienen fehlen in der Natur. Platz hätten wir schon für eine Imkerei, doch dafür fehlt uns die Zeit“, so Liehmann weiter.

Der Kräutergarten des Albert-Schweitzer-Familienwerkes wird durch den Landkreis Spree-Neiße gefördert.