„Gerade in den kalten und dunklen Wintermonaten fällt es oft schwer, sich draußen zu bewegen“, weiß der passionierte Hobby-Läufer Detlef Hoffmann nur zu gut. Stattdessen machen es sich viele Leute lieber auf der heimischen Couch gemütlich und warten auf besseres Wetter. Nicht jedoch die gut 25 Mitglieder der Spremberger Familien-Lauf-Gruppe, kurz FLG. Dort würde man sich vielmehr gegenseitig dazu animieren, doch in die wetterfesten Sportsachen zu schlüpfen, und den inneren „Schweinehund“ zu überwinden, beteuert Hoffmann.

Spremberger Lauffreunde sind zwischen sechs und knapp 70 Jahre alt

Dabei kommt es laut dem Lauffreund keineswegs auf das Alter an. Das spiegelt sich auch in der bunten Mischung der Truppe wider. „Unsere Mitglieder sind zwischen sechs und fast 70 Jahre alt“, so Hoffmann. Vor gut 20 Jahren hat sich die Laufgruppe zusammengefunden und ist seit dem stetig gewachsen. Besonders toll sei es, dass sich sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene wunderbar ergänzen würden, so der Leiter der Gruppe. Besonders förderlich seien dabei die wöchentlichen Trainingseinheiten. Im Winter wird sich sonnabends um 10 Uhr und im Sommer mittwochs um 18 Uhr – jeweils am Pfortenplatz – getroffen, um an der Spree zu laufen. „Dabei ist es vom Läufer abhängig, ob er oder sie sich für die Fünf- oder Zehn-Kilometerrunde entscheidet.“

Das regelmäßige Lauftraining trägt Früchte

Dass dieses regelmäßige Training Früchte trägt, beweisen Podiumsplätze. So etwa beim Forster Winterlauf. „Da sind Maxi Metag beim Fünf-Kilometer-Lauf und Manuela Lenk beim 10-Kilometer-Lauf jeweils als Erste über die Ziellinie gelaufen“, berichtet Hoffmann. Dabei plant die Laufgruppe auch an Wettkämpfen teilzunehmen, die nicht unbedingt um die Ecke liegen. Erwähnenswert seien dabei Läufe in Berlin und der berühmte Rennsteigmarathon.

Besonders Stolz macht den Leiter der Laufgruppe indes, dass einige seiner Läufer in diesem Jahr bei Wettkämpfen in Prag, Peking oder Dubai ihre Leistungsfähigkeit messen wollen. „Dafür wird auch jetzt schon hart trainiert“, so Hoffmann.