Sprembergs Veranstaltungsreihe „Blümchenkaffee“ bewährt sich. Seit drei Jahren bietet sie die Freiwilligenagentur in Trägerschaft der Volkssolidarität an. Die Idee war aus der Runde der Wunschgroßeltern und dem Gedanken des Mehrgenerationenhauses entstanden. Jeden letzten Dienstag im Monat treffen sich sie sich. Die Kinder sind dabei. Oft kommen die Eltern dazu. „Sogar Großeltern, die keine Wunschgroßeltern sind, kommen inzwischen mit ihren Enkeln“, sagt Sabine Rackel von der Freiwilligenagentur.
Während die Eltern einen Weg erledigen, werde sich mit den Kindern beschäftigt. „Wir haben schon gebastelt, Geschichten vorgelesen, Gesellschaftsspiele ausprobiert“, zählt Sabine Rackel auf. Hatten sie sich anfangs nur so getroffen, wurden bald Themen vorgeschlagen. Nebenbei tauschen sich die Wunschgroßeltern aus, helfen sich mit Tipps.

„Blümchenkaffee“-Jahrestag ist wegen Corona anders

Coronabedingt fielen die Treffen der vergangenen Monate aus. „Ende Februar hatten wir unser letztes Treffen. Den dritten Jahrestag wollen wir jetzt vorsichtig feiern“, sagt Sabine Rackel. Ausgeguckt hat sie sich für den 28. Juli den Spielplatz am Schwanenteich. Ab 15 Uhr sind dort alle willkommen. „Zum zweiten Geburtstag waren wir 40. Diesmal müssen wir aber auf den Abstand achten“, sagt sie.
Outdoor-Spiele wollen sie sich anschauen, eine Runde mit der Fahrrad-Rikscha drehen, ausprobieren, was ein „Weehoo“ ist. „Vielleicht“, so Sabine Rackel,“ fällt uns dabei ein, was der neue Mehrgenerationen-Spielplatz an der Freilichtbühne noch braucht.“
Weitere Artikel aus Spremberg und Umgebung finden Sie hier.