ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 04:09 Uhr

Frau Holle verzaubert Publikum

Eltern und Erzieher der Spremberger Kita "Spreespatzen"sind in die Rolle von bekannten und beliebten Märchenfiguren geschlüpft. André Kurtas

Emsig war das Märchen von "Frau Holle" unter Leitung von Erzieherin Birgit Junge einstudiert worden.

Im Sportraum der Kindereinrichtung, der zum "Märchentheater" umfunktioniert worden war, liefen Eltern und Erzieher als Laienschauspieler in passenden Kostümen zur Höchstform auf. "Die Kostüme für das Märchen haben wir aus dem Fundus des Niederlausitzer Heidemuseums und vom Kinderheim in Schwarze Pumpe bekommen", erklärte Kita-Leiterin Cornelia Auerbeck.

Die Knirpse saßen gespannt in den ersten Reihen. Sie warteten ungeduldig - bis sich der Vorhang zur Aufführung des Stücks "Frau Holle" nach einem Märchen der Gebrüder Grimm hob. Die Überraschung der Zuschauer war groß, als plötzlich die Eltern als Märchenfiguren in Aktion traten. Dann ging es so richtig los mit dem Märchen. Im Dorf herrschte Winter, und die Goldmarie kehrte den Hof, setzte sich an das Spinnrad und spann, bis das Garn wurde blutig wurde. Beim Versuch, es im Brunnen zu wachen, rutschte die Spule in den tiefen Brunnen.

Die Goldmarie stieg in den Brunnen und wachte auf der Blumenwiese vor Frau Holles Haus auf. Nachdem Marie das echte Brot aus dem Ofen geholt und die vielen grünen Apfelbäume geschüttelt hatte und auch dafür sorgte, dass es auf der Erde schneite, wurde sie von Frau Holle im Empfang genommen und mit Gold belohnt, was die Kinder bejubelten. Zurück im Dorf zerrten die böse Stiefmutter und die langschläfrige schwarze Marie an den Kostbarkeiten des goldübergossenen Kleides. Dann musste die Pechmarie in den Brunnen steigen. Schlafend und faul zeigte sich die Darstellerin. Sie kassierte als Lohn "schwarzes Gold", weshalb sie auch von den Kindern ausgelacht wurde.