Zum Beispiel fehlten noch Schrauben zum Anbringen von Holzleisten, erklärt Ortsbürgermeister Werner Plonka den Hintergrund. So wie es in den Räumen der alten Sauna am Sportlerheim seit Ende vergangenen Jahres in der Regie der Jugendlichen vorwärts geht, „entspricht es unseren Erwartungen“ , freut er sich. Wenn die Renovierungsarbeiten im bisherigen Tempo weitergehen, dann könnte im zeitigen Frühjahr Einweihung gefeiert werden, zeigte sich auch Sozialpädagoge Uwe Selge, der die jungen Leute in ihrem neuen Treff betreut, in der zurückliegenden Woche vor dem Ortsbeirat optimistisch.
Klarheit haben die Mitglieder des Ortsbeirates inzwischen darüber, welche Vereine und Vorhaben in diesem Jahr aus dem Fonds für kulturelle Arbeit unterstützt werden. Wenngleich auch nur 500 Euro verteilt werden können, hilft es unter anderem dem Förderverein des Schwimmbades, Kita- und Hortkindern, dem Karnevalverein und auch den Sportlern weiter, die konkrete Verwendungszwecke für ihren Anteil an dem kleinen Kuchen vor Augen haben.
Hausaufgaben wurden auch verteilt bei der jüngsten Ortsbeiratssitzung. Dessen Mitglieder sollen sich Gedanken darüber machen, welche Wünsche sie an den Stadthaushalt 2006 haben und wie weitere Mittel aus dem streng gehüteten Schatz des so genannten Kopfgeldes eingesetzt werden sollen, das im Zuge der Eingemeindung von Schwarze Pumpe geflossen war. Eine knappe Million D-Mark hatte es seinerzeit gegeben. Ein reichliches Drittel des Geldes ist inzwischen ausgegeben worden. Im vergangenen Jahr wurden zum Beispiel 12 000 Euro in die Abdichtung des Bades investiert. In der Kombination mit anderen Geldquellen soll die Reserve auch künftig nutzbringend eingesetzt werden, so bei der weiteren Sanierung von Gehwegen. (gb)