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| 19:34 Uhr

Feuerwehr
Feuerwehr wird durch Stadt entlastet

Spremberg. 92 technische Hilfeleitungen stehen für das Jahr 2018 in der Statistik der Spremberger Feuerwehr. Im Jahr 2017 waren es noch 140, so Stadtwehrführer Frank Balkow. Zu den technischen Hilfeleistungen gehören vor allem Verkehrsunfälle und Sturmschäden. Von Annett Igel-Allzeit

Aber auch die Rettung von Tieren, Türnotöffnungen, das Aufnehmen von Ölspuren und anderen Schadstoffen sowie Hilfen bei Überschwemmungen und ähnlichen Katastrophen zählen zu dieser Einsatzkategorie. Der Rückgang, so erklärt Balkow,  ist unter anderem einer Vereinbarung mit der Spremberger Stadtverwaltung zu verdanken. Der Betriebshof der Stadt hat 2018 achtmal eine Ölspur beseitigt. Zudem hat die Stadtverwaltung 26 Tür-Not-Öffnungen, zu denen sonst die Feuerwehr gerufen wird, abgearbeitet. Im Gegensatz zu Spremberg ist für den gesamten Spree-Neiße-Kreis die Zahl der technischen Hilfeleistungen erneut gestiegen  auf 688 technische Hilfeleistungen bei insgesamt 1168 Einsätzen im Jahr 2018. Wie Ehren-Kreisbrandmeister Wolfhard Kätzmer aufschlüsselt, seien 122 Türnotöffnungen und 113 Tragehilfen dabei gewesen. Gerade weil die Feuerwehren im Kreis ehrenamtlich unterwegs sind – im Gegensatz zur Berufsfeuerwehr in Cottbus – kämpfe er hier seit Jahren für andere Wege. Über die Lösung, die die Spremberger finden konnten, freut er sich sehr.