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| 12:11 Uhr

Feuer in Kohlestaubbecken
Feuerwehr löscht unterirdischen Brand in Spreewitz

Unterirdischer Brand bei Spreewitz: Unser Foto zeigt Einsatzkräfte und Wasserleitungen zur Flutung des Kohlestaubbeckens.
Unterirdischer Brand bei Spreewitz: Unser Foto zeigt Einsatzkräfte und Wasserleitungen zur Flutung des Kohlestaubbeckens. FOTO: LR / Annett Igel-Allzeit
Spreewitz. Nach mehren Tagen ist der Einsatz von Feuer und Technischem Hilfswerk bei einem unterirdischen Großbrand zwischen Spremberg und Hoyerswerda beendet. Die Einsatzkräfte haben ein Kohlestaubbecken geflutet.

Der Großeinsatz von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) bei einem unterirdischen Großbrand in Spreewitz auf 1,3 Hektar Fläche ist beendet. Dies sagte ein Sprecher der Integrierten Regionalleitstelle Ostsachsen in Hoyerswerda am Samstagvormittag zu LR Online.

Dort hatten die Einsatzkräfte tagelang das Feuer in einem Kohlestaubbecken bekämpft. Schließlich entschied die Einsatzleitung nach Angaben der Feuerwehr, das Becken zu fluten. Dies führte zum Erfolg, seit Samstagmorgen ziehen Feuerwehr und THW nun Personal und Technik vom Einsatzort ab, wie der Leitstellen-Sprecher sagte.

Wie LR Online bereits berichtet hat, hatten Feuerwehr und THW mit Tauch- und Großpumpe Wasser vom Gefludergraben in das Becken geleitet. Die Ursache des Brandes war zunächst nicht bekannt.

Der Bürgermeister von Spreetal an der brandenburgisch-sächsischen Landesgrenze, Manfred Heine, forderte in der RUNDSCHAU eine schnelle Sanierung der Kohlestaubseen nahe dem Industriepark Schwarze Pumpe.

Die Kohleablagerungen liegen in mehreren Metern Tiefe, an der Oberfläche sieht man bewachsenes Ödland. Die Feuerwehr spricht bei den Ablagerungen auch von einem „Kohleteich“. Nach Angaben der Rettungskräfte ging von dem Brand keine Gefahr für Anwohner aus.

(oht)