Von Detlef Bogott

Der Kinderfeuerwehrtag in Spremberg ist für die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr der Stadt eine schöne Aufgabe und Herausforderung zugleich. Ein 24-Stundendienst, der das Interesse an der ehrenamtlichen Brandschutzarbeit wecken und echt Spaß machen soll, wird liebevoll organisiert. Für die 16 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren ist das ein Erlebnis gewesen.

Das ganze Feuerwehrdepot wird von den Kleinen erobert. Fahrzeuge, Lösch- und Rettungstechnik, die Ausrüstung der Kameraden – alles wird gründlich unter die Lupe genommen. Richtig spannend, das bestätigen die Kleinen, sind die großen Fahrzeuge.

Ausbilder der Kinderfeuerwehr in Spremberg sind Amy Kühn, Stephan Apt und Enrico Schulze. Die Männer erklärten alles ganz genau. Am Rüstwagen und am Drehleiterfahrzeug werden Fragen zur Technik gestellt – und beantwortet. Die Kinder staunen, was alles in einem Rüstwagen steckt.

An der Drehleiter tritt der stellvertretende Stadtjugendwart, Torsten Wojtkowiak, an: In den hochmodernen Führerstand darf ein Mädchen, das eine Rechenaufgabe am schnellsten gelöst hat. Die Drehleiter kann bis zu 30 Meter ausgefahren werden. Der Rettungskorb nimmt auch einen Menschen im Rollstuhl auf. Das beeindruckt die Kinder.

Auch der Katastrophenschutz steht auf dem Plan. Tritt die nahe gelegene Spree bei Hochwasser aus dem Flussbett, werden die Feuerwehrleute auch gerufen, um Schaden von der Stadt abzuwenden.